Trierer Dom im Ultraweitwinkel

Schon sehr, sehr bald werde ich das Ultraweitwinkelobjektiv Sigma 10-20mm F4-5,6 EX DC HSM mein eigen nennen[1]. Bevor es dann in einer Woche offiziell eingesetzt werden kann, habe ich es einmal ausprobieren dürfen und habe mir den Trierer Dom als Motiv ausgesucht:

Trierer Dom

Aufgenommen wurde das Bild mit einer Belichtungszeit von 1/125 Sekunde, Blende f/11.0 und Brennweite 11.5 mm. Ich habe es mit einer Lightroom-Testversion aus RAW entwickelt[2] und in voller Größe belassen, d.h. 3008×2000 Pixel.

Zufälligerweise hat Martin von Kwerfeldein einen Erfahrungsbericht über das Objektiv geschrieben, kurz nachdem ich mich dafür entschieden habe und mich so noch einmal in der Entscheidung bestätigt. Dass es sich um ein Ultraweitwinkel handelt, habe ich dem ausführlichen und lehrreichen Artikel How to Use Ultra-Wide Lenses entnommen (via Twitter von Martin).

  1. Die kryptischen Abkürzungen werden auf der verlinkten Seite erklärt. []
  2. Lightroom macht richtig Spaß, sobald man mal herausgefunden hat wo alles ist. Evtl. kaufe ich mir das sogar. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

7 Gedanken zu „Trierer Dom im Ultraweitwinkel“

  1. Sehr schönes Bild, 11 mm sind schon sehr krasses Weitwinkel, ich mag die Bildwirkung sehr 🙂

    Lightroom benutz ich Persönlich nun auch schon seit fast 2 Jahren und muss sagen, das es für die RAW Entwicklung und Bildverwaltung einfach Perfekt ist. Sogar zum Retuschieren eignet es sich.

    Ich hab vor einiger Zeit mal ein Video über Lightroom gemacht, das meinen generellen Arbeitsablauf zeigt.
    http://www.youtube.com/watch?v=LIcvAcOJ7iE

    Das Geld ist auf jeden Fall gut investiert.

    Grüßchen
    Uri

  2. Das Foto bestärkt mich, wieder die Scherbe (tolle, aber fordernde Scherbe!) an die Kamera zu packen
    Und es bestärkt, doch mal ein bisschen mit RAW zu spielen
    Und.. (ach Gott, wo ist der Stil heute nur abgeblieben?) verdammt, Trier ist so eine schöne Stadt und selbst das Licht an den Steinen wirkt gemütlicher als..äh.. ich sage nichts, sonst werde ich noch mitgenommen. xD
    Tschapoooh! :hurra:

  3. Uriel, retuschieren muss ich sowieso immer, da auf meinem Sensor einige Flecken sind (Reinigung ist geplant).
    Dein Video werde ich mir gleich mal ansehen 🙂

    Uwe, RAW lohnt sich wirklich (auch wenn hier das Licht schon im Original gut war (18 Uhr) und da wenig verändert wurde). Bei den heutigen großen speicherkarten kannst du ja auch in RAW+JPEG aufnehmen und dann je nach Laune das eine oder andere benutzen.

  4. Julia, ich habe es mal ganz mutig aktiviert, auch wenn ich den Zustand der ewigen 999 verbleibenden Fotos abgöttisch faszinierend & beruhigend finde 😀

  5. Klasse, ich liebe Weitwinkelfotografie und das Licht gefällt mir hier besonders gut. 🙂 Wunderbar auch der Kontrast zwischen der gradlinigen Architektur und dem Baum …

    Für RAW spricht einfach die ganze Palette der Möglichkeiten, die Aufnahme nachträglich zu beeinflussen, von der Belichtungskorrektur (bis +/- 2 Blenden ohne Qualitätseinbuße!), über die Änderung des Weißabgleichs, der Farbbrilianz etc. – mit dem „Negativ“ kann man einfach mehr anstellen als mit dem fertigen „Abzug“.

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