Foto-Projekt 52 (2009) #6: Fernweh

Projekt 52 (2009)Diese Woche gab es beim Projekt 52[1] wieder ein abstraktes Thema, das es zu interpretieren galt und zwar Fernweh. Da kann man natürlich voller Sehnsucht die (wahrscheinlich sehenswerten) Bilder des letzten Urlaubs hervorkramen, doch es gibt viele andere Möglichkeiten, Fernweh auszudrücken. Nachdem ich endlich den Geistesblitz „Reiseführer als Motiv“ hatte, habe ich gesehen, dass auch andere diese Idee hatten, doch davon lasse ich mich ja nicht entmutigen:

06 Fernweh

Wir sehen hier also einige meiner Reiseführer, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben und die ich nach Enftfernung gestapelt habe[2]. Es fehlen die von England und Großbritannien, an die ich erst gedacht habe, als ich alles wieder abgebaut hatte. Aber die hätten eh nicht mehr ins Bild gepasst.

Aufgenommen habe ich es mit der kleinstmöglichen Blende (f/6.0), damit nur ein kleiner Bereich scharf ist (unten = Heimat) und nach oben hin, je weiter weg geografisch, wird es unschärfer. Das Bild habe ich beschnitten und verkleinert und das RAW-Bild mit Standardeinstellungen entwickelt.

  1. Für Uneingeweihte: Es handelt sich hier um ein Fotografieprojekt, wo jede Woche ein vorgegebenes Thema bearbeitet wird. Mehr dazu unter obigem Link. []
  2. Jaja, Rom ist weiter weg als Schottland, aber so sieht es besser aus. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

7 Gedanken zu „Foto-Projekt 52 (2009) #6: Fernweh“

  1. bOb, willkommen und danke.

    Könntest du genau sagen, an was ich bei der Umsetzung feilen könnte? Evtl. wollte ich das Bild nochmal machen und da wären Tipps sehr hilfreich 🙂

  2. Das hat zwar nichts mit dem Projekt zu tun, aber ich hab wirklich grad Fernweh. Und ich überlege mit zwei weiteren Leuten nächstes Jahr ein Semester in Neuseeland zu verbringen.

  3. Neuseeland ist toll, wie dir mein Kollege bestätigen wird, der ebenfalls ein Semester dort war. Aber einen Auslandsaufenthalt macht man immer alleine und nie mit einem Landsmann zusammen!

  4. Hallo,
    ich freu mich, dass du dich auch für diese Art der Umsetzung des Themas entschieden hast. Ich finde es immer schön, wenn auch andere auch mal etwas aus dem Rahmen fallen, und nicht gleich die nächsten Urlaubsfotos raus holen.

    Wie ich gelesen habe, möchtest du Tipps haben?
    Ich finde das Bild wirklich super umgesetzt gerade die Tiefen schärfe (besser Unschärfe) gefällt mir ausgesprochen gut. allerdings finde ich das Bild ein wenig überladen und unruhig. Evtl. würde ich die unteren beiden Bücher aus lassen (da sie nicht über das ganze Bild ragen) und die Ländernamen der Bücher an der linken Bildseite ausrichten, so kommt etwas mehr Ordnung und ruhe rein. Dann würde ich dem Auge auch noch ein wenig Platz zum „ausruhen“ gönnen. Sprich evtl, die Bücher nicht über das Ganze Bild machen, sondern am oberen Rand (ca. 1/3) freilassen und einen hellen Hintergrund (unscharf) verwenden.

    Ich will hier nicht als rumnörgler auftreten, ich habe selbst nicht wirklich Ahnung und weiß auch nicht ob es wirkt, aber wäre nen Versuch wert. aber sonst ist es super 🙂 :clap:

  5. Willkommmen und vielen Dank, Sebastian!

    Deine Tipps sind sehr hilfreich und zeigen mir, dass ich eigentlich nur auf die Intention geachtet habe und dabei die Form vernachlässigt habe.
    OK, Bücher ausrichten und oben Platz lassen. Mal sehen, ob ich die unteren Bücher (= Heimt) weglasse oder sie durch nachträgliche Bearbeitung verschiebe.
    Morgen werde ich dann den neuen Versuch präsentieren.

Kommentare sind geschlossen.