Sebastian Fitzek – Der Seelenbrecher [mit Buchverlosung]

Heute gibt es eine besondere Buchkritik, denn erstens ist das Buch wirklich atemberaumend und zweitens wird das Buch an einen glücklichen Kommentator verlost.

Die Einordnung Psychothriller führt auf die richtige Spur, doch es geht darüber hinaus: Der „Seelenbrecher“ hat drei jungen Frauen so zugesetzt – nicht durch Folter oder Vergewaltung – dass sie in einer Art Wachkoma gefangen sind. Zum Showdown kommt es kurz vor Weihnachten in einer Berliner Privatklinik, die in einem Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten ist und in der Patienten und Angestellte versuchen, dem „Seelenbrecher“ zu entkommen.

Diese Inhaltsabgabe ist absichtlich mager gehalten, denn natürlich basiert die Spannung auf den unerwarteten Wendungen und Ideen. Davon sind einige wirklich innovativ und ein ungewöhnliches Gimmick sorgt für extra Nervenkitzel. Andererseits hat die Geschichte sehr viel von einem Actionfilm, d.h. die Figuren erleiden viele und schwere Verletzungen, machen aber immer weiter. Durch die detaillierte Beschreibung wirkt es gegenüber dem Medium Film extremer. Überhaupt würde sich die Geschichte sehr gut als Film machen und es gibt auch einen sog. Imagetrailer zum Buch:

Zur Verlosung: Das Buch gelangte durch eine Kommentatorverlosung von Martin zu mir und genau das werde ich auch machen. Wer bis Sonntag 15 Uhr einen Kommentar hinterlässt mit einem guten Grund, warum er/sie das Buch bekommen sollte, der kommt in den Topf. Der Zufall entscheidet dann an wen ich Buch schicke, welches sich bis auf ein paar Macken in originalem und vollständigem Zustand befindet.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

15 Gedanken zu „Sebastian Fitzek – Der Seelenbrecher [mit Buchverlosung]“

  1. Der Junge, der gerne ein Buch gewinnen wollte – ein Aufsatz von Boff

    Es begab sich zu einer Zeit, da ein armer Schüler aus Bayern erkennen musste, dass er arm war. Er war so arm, dass er sich keinen zweiten Computer leisten konnte und nicht in der Lage war, die Kosten für ein iPhone zu tragen. Er war sogar so arm, dass er sein Zimmer immer ganz alleine aufräumen musste und niemanden hatte, der ihm den Schulranzen tragen wollte. So arm war er.

    Eines Tages kam die Finanzkrise und … hatte keinerlei Auswirkungen auf die Armut des Jungen, da er klug genug gewesen war, die Versprechungen der Wirtschafts-Anbeter zu ignorieren und keine Aktien zu kaufen. Doch er war sogar so arm, dass er sich nicht einmal die Angelika Express Aktie hatte kaufen können – so unglaublich arm war er.

    Doch dann wurde sein Leben erhellt, als er auf dem wunderbarsten Weblog des Planeten Erde und aller Nachbarplaneten einen Eintrag fand, der sein Herz höher schlagen lies. In dem Eintrag hieß es, dass die Kommentatoren mit den besten Begründungen die Chance auf den Gewinn eines spannenden Buches haben sollten – der arme Junge war sofort Feuer und Flamme.

    In die Kommentare schrieb er:

    Der Junge, der gerne ein Buch gewinnen wollte – ein Aufsatz von Boff.

    Es begab sich zu einer Zeit, da ein armer Schüler aus Bayern erkennen musste, dass er arm war. Er war so arm, dass er sich keinen zweiten Computer leisten konnte und nicht in der Lage war, die Kosten für ein iPhone zu tragen. Er war sogar so arm, dass er sein Zimmer immer ganz alleine aufräumen musste und niemanden hatte, der ihm den Schulranzen tragen wollte. So arm war er….

  2. Vor lauter Geschreibe hab ich den Grund total vergessen :kopfwand:

    Also der Grund: Ich mag Bücher und den FC Bayern find ich kacke – reicht das? 🙄

  3. Boff, eine sehr schöne und tragische Geschichte, die dich alleine schon in den Topf befördert hätte, aber du dennst auch zwei sehr wichtige Gründe!

  4. Das finde ich ja mal echt eine wirklich schöne Idee, das Buch weiter zu verlosen 🙂 Im Nachhinein betrachtet, hätten sich alle bisherigen Leser, also meine Mum, ich und Du, vorne eintragen sollen, dann wäre das eine richtig spannende Sache geworden, wenn immer mehr Leute dazukommen und eine „Historie“ entsteht.

    Aber auch so eine schöne Sache. Bin sehr gespannt, wer es als nächstes bekommt und wie’s dann weitergeht.

    P.S.: hast Du Dich auf den letzten Seiten auch so erschrocken wie ich, als etwas Unerwartetes im Buch war, das eigentlich nicht dahin gehört (ich will ja nicht zu viel verraten, he he).

  5. Mike, du bist auch im Topf.

    Conny, du nicht, aber deine Empfehlung lockt vielleicht noch weitere Töpfer 🙂

    Martin, erst dachte ich, du warst das. Aber dann habe ich mich an deinen Hinweis erinnert. Wir wollen das jetzt auf sich beruhen lassen und di armen Unwissenden nicht noch weiter verwirren 👿

  6. Hallo,

    ich habe „Amoklauf“ von Fitzek als Hörbuch und fand es vom 1. bis zur letzten Minute spannend mit einem unerwarteten Ende.

    Seelenbrecher liest sich noch spannender. Und für daheim such ich noch einen guten Thriller zum „Selberlesen“.

    Auf jeden Fall würde ich mich mega über den Gewinn freuen. Sollte jemand anderer der/die Glückliche sein, wünsche ich viel Spass damit.

    Gruss
    Manu

  7. So, es ist soweit! Die unglaubliche Zahl von drei Teilnehmern hat sich eingefunden und random.org wird jetzt befragt, ob 1,2 oder 3 richtig ist, wenn das Licht angeht das Buch bekommen wird.

    TADA: 1

    Glückwunsch, Boff! Ich schicke das Buch an die Adresse in deinem Impressum?

    (sehe gerade, dass random.org ein anbietet, ein Widget zum Einbinden zu basteln – muss ich demnächst mal ausprobieren – sobald mir ein Anwendungsgrund eingefallen ist)

  8. Jo, die Adresse hat gestommen – Buch ist da :hurra:

    Vielen Dank dafür, ich werd mich möglichst bald reinwälzen, zur Zeit lese ich noch „Der dritte Polizist“ von Flann O’Brien; das ist verdammt gut, aber teilweise auch so kompliziert, dass ich einige Stellen gleich mehrmals lesen muss, um sie nicht zu verstehen.

    Vielen Dank nochmal, ich freue mich wirklich sehr 🙄

    P.S.: Darf ich den Zettel mit der eMail-Adresse, der im Buch liegt, wegschmeißen, oder hat er irgendeinen besonderen Wert?

  9. Boff, du Schussel! Lass den Zettel ganz genau da wo er ist. Und erst das Buch lesen, wenn du vergessen hast, dass der Zettel da drin ist.
    Ich hab doch extra geschrieben, dass ich das Buch in Originalzustand geschickt habe!

  10. Waaah – okay 😆
    Auf welcher Seite war der Zettel nochmal?! Egal, ich kleb ihn wieder rein und wenn ich in den nächsten Tagen zu lesen anfange, weiß ich gar nichts mehr von einem Zettel. Echt jetzt.

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