Liedzeilen-Quiz #45

Ja, schon wieder Donnerstag und es ist nach 16 Uhr und damit läuft das dieswöchige Liedzeilen-Quiz. Sind alle versammelt? Dann kann es ja losgehen! (Wer nicht weiß, worum es geht, kann am Ende des Beitrags den Sinn und die Regeln nachlesen.)

  • Heute geht es um sechs Zeilen in denen die besungene Person gar nicht auftaucht, sondern ganz viele andere, die etwas herausschreien. Doch das „Ich“ interessiert das nicht, denn Augen und Ohren sind anderweitig beschäftigt.
  • Wir haben es mal wieder mit einer Coverversion zu tun, was für die gesuchten Zeilen wichtig ist, da sie im Original nicht auftauchen.
  • Der Song wurde als Single veröffentlicht und hatte als B-Seite ebenfalls eine Coverversion, die in diesem Genre erstaunlich oft gecovert wurde. Wer jetzt denkt, da wurde nur abgestaubt, dem sei gesagt, dass der Rest des Albums aus Eigenkompositionen besteht.
  • Das Album spielt eine kleine Nebenrolle in einem neuseeländischen Film und es werden auch zwei Songs davon im Film gespielt (nicht der gesuchte Song).
  • Der Text des Originals war ziemlich kontrovers, aber da in der Coverversion das Geschlecht gewechselt wurde, achtete darauf niemand mehr. Die erste (geänderte) Zeile bot da mehr Anlass für bestimmte Personengruppen, um beleidigt zu sein.
  • Falls es noch nicht offensichtlich war: es ist eine InterpretIN gesucht und sie hat sich nicht nur sängerisch, sondern auch anderweitig künstlerisch betätigt.

Auflösung: Gesucht war Gloria in der Version von Patti Smith (Text). Im Original von Them/Van Morrison kommt die Zeile „She comes to my room“ vor, die wohl ziemlich schlimm ist! Den Song kennt wahrscheinlich jeder wegen dem einprägsamen Refrain.

Der Song wurde als Singe veröffentlicht mit der B-Seite My Generation und ist der Eröffnungssong des Albums Horses. Dieses Album und zwei Songs davon kommen im Film In My Father’s Den vor (soundtrack listing bei imdb). Auf deutsch hieß der Film Als das Meer verschwand und ist wirklich absolut sehenswert. Neulich habe ich den Film (zum vierten Mal) gesehen und hatte dadurch die Idee fürs Quiz.

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Die Regeln

  • Zu erraten sind bestimmte Liedzeilen, die von mir umschrieben werden. Die Umschreibung enthält Hinweise auf Interpret, Album und Songtitel und auf die entsprechenden Textzeilen, damit es eindeutig wird.
  • Der gesuchte Song stammt aus den letzten 50+ Jahren (d.h. eigentlich keine Zeitbeschränkung).
  • Erstkommentatoren landen in der Moderation und wer sicher gehen möchte, dass sein Kommentar nicht verloren geht, darf gerne vorher schon kommentieren, denn Kommentare sind auch ohne Lösungsvorschläge erwünscht.
  • Zur Absicherung der Lösung darf diese per Suche überprüft werden. Die Fragen sind hoffentlich so formuliert, dass eine Suche ohne Vorwissen sinnlos ist. Aber natürlich ist es jedem (bzw. seinem Gewissen) überlassen, wie weit er/sie bei der Lösungsfindung geht.
  • Wer als erster die gesuchten Liedzeilen in die Kommentare schreibt, gewinnt. Da die Anzahl der Zeilen aufgrund von nicht eindeutigen Zeilenumbrüchen schwierig ist, kann auch eine Lösung gewinnen, die nicht alle bwz. ein paar mehr Zeilen enthält. Dabei behalte ich mir das letzte Wort vor, denn sonst würde auch der komplette Text zählen.
  • Solange die Lösung noch nicht gefunden wurde, gibt es in unregelmäßigen Abständen neue Hinweise.
  • Dem Gewinner werden einige aussortierte CDs und DVDs aus meiner Sammlung angeboten. Alternativ ist es möglich, dass ich dem Gewinner zwei Songs in digitaler Form aus meiner Sammlung zukommen lasse. Es soll sich jedoch keiner von dem drohenden Gewinn abhalten lassen, mitzumachen.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

61 Gedanken zu „Liedzeilen-Quiz #45“

  1. Werden die „ganz vielen anderen“ einzeln aufgezählt bzw. genannt oder als eine Menge/Meute/Mob, die gemeinsam etwas schreien?

    Und das „Ich“ wäre dann also der Erzähler und nicht die besungene Person?

    Taucht der Name der besungenen Person im Titel des Songs auf?

  2. Schön Butter bei de Fisch, wa! Na dann:
    – ein paar werden aufgezählt (bei weitem nicht alle, dafür reicht ein Song nicht aus), sie rufen alle das Gleiche, was jedoch nicht Dasselbe ist
    – ja, „Ich“ singt den Song
    – Name taucht im Titel auf

  3. symBadisch, nein nix Bekanntes, sie geben nur Antwort auf eine Frage, die auch der besungenen Person gestellt wurde (allerdings in anderen Zeilen).

  4. In diesem Fall stammt zumindest die Coverversion aus den 70ern. Und da Du gerade Deine Disco-Phase durchlebst, hast Du sicherlich einen Song herausgesucht, der in den 70ern als Discoversion veröffentlicht wurde?

  5. Hm, neuseeländische Filme gibt es ja nun nicht sooo viele. Ist es ein einigermassen bekannter Film? Aber ein gewisser Peter Jackson hat da nicht zufällig die Finger im Spiel, oder?

  6. Naja, es gibt schon ein paar mehr Kiwi-Filme 😉

    Extra-Tipp: bei neuseeländischen Filmen denkt man natürlich sofort an HdR und es spielt auch jemand daraus in dem hier relevanten Film mit.

  7. Ach, nicht zu sehr auf den Film konzentrieren – ist leider und zu Unrecht relativ unbekannt.

    Ich bastele gerade an einem weiteren Tipp – in 3-4 Minuten ist es soweit!

  8. postpunk, keine Band und keine Briten und keine Homosexualität.

    Die „schlimme“ Zeile würde man heute völlig überlesen, weil sie harmlos ist. Aber damals wurde der Song deswegen nicht im Radio gespielt (das Original).

  9. Frau Schmitt? Patti Smith? „Gloria“?

    I was at the stadium
    There were twenty thousand girls
    Called their names out to me
    Marie and Ruth but to tell you the truth
    I didn’t hear them I didn’t see
    I let my eyes rise to the big tower clock

  10. I was at the stadium
    There were twenty thousand girls called their names out to me
    Marie and ruth but to tell you the truth
    I didnt hear them I didnt see
    I let my eyes rise to the big tower clock
    And I heard those bells chimin in my heart

  11. Das war knapp und ich gebe Euch beiden einen dreiviertel Sieg! (Wie sich das ausrechnet, verrate ich nicht!)

    Die ganzen Erklärungen für die Hinweise folgen dann im Laufe des Abends, da meine Internetverbindung momentan spinnt…

  12. :hurra:

    Da hab ich wohl Glück gehabt, dass ich Gloria vor Hey Joe angeschaut habe. 😀 Ja, ein großer Teil der Krone gebührt auch Postpunk, nicht zuletzt für den „Frau Schmitt“-Tip. :god:

    Julia, dein Blog reagiert auch langsam – kann aber einfach die Last des Quiz sein…

  13. Tja während ich schon bei P. Smith angekommen war und gerade die Zeilen von „Kimberly“ studierte, war der richtige Song schon gefallen. Knapp daneben ist auch vorbei. Herzlichen Glückwunsch, cimddwc :clap:

  14. Glückwunsch an Euch beide, cimddwc und Postpunk!

    Da konnte ich heute leider nicht mithalten, mit Frau Schmitt habe ich mich bisher noch nicht näher befasst …

    Dafür habe ich mittlerweile aber den Film identifizieren können, bei dem 2 Songs von Patti Smith verwendet wurden: „Als das Meer verschwand /OT: In My Father’s Den“ mit Miranda Otto, die wir als Schildmagd von Rohan aus dem „Herrn der Ringe“ kennen … allerdings habe ich von dem Film bisher auch noch nichts gehört oder gelesen …

  15. symBadisch, danke für die „Schildmagd“ 😀 Hab die Filminfos oben auch gerade eingefügt.
    Mir war Patti Smith vor dem Film auch nicht so positiv aufgefallen, aber sie wächst einem ans Herz 😉

    postpunk, das mit Frau Otto war ja nur ein inoffizieller Tipp und deswegen sei dir verziehen! (wenn du den Film anguckst)

  16. @Julia: aber gerne! Das einzige, was ich bisher von Patti Smith kannte, war „Because The Night“, was mir sehr gut gefällt. Wirst Du wohl auch kennen, vor allem weil sie es ja zusammen mit Bruce Springsteen geschrieben hat. 😉 Wobei ich den Song ehrlich gesagt in erster Linie durch die Coverversion der 10,000 Maniacs im Rahmen ihres MTV Unplugged-Auftritts kenne …

    @Postpunk: das ist vermutlich mindestens genauso schlimm, wie dass ich mich bis heute nicht mit Frau Schmitt auseinandergesetzt habe. Um Abhilfe zu schaffen empfehle ich eine Sichtung der Extended Version der Filmtrilogie sowie am Besten noch zusätzlich die Lektüre der Romanvorlage (natürlich im englischsprachigen Original) … 😉

  17. Ich wollte gerade behaupten, ich kenne das nicht. Aber das „G-L-O-R-I-A Gloria“ kam mir dann doch halbwegs bekannt vor. Aber bestimmt nicht aus der Version.
    Die Dame kenne ich nicht, aber das ist auch irgendwie eh nichts für mich.

  18. Ich musste mich diesbezüglich schon gegen ganze Heerscharen verteidigen. Aber ich bin sowohl beim Buch als auch bei den zwei Teilen der Trilogie, die ich teilweise auf DVD genießen durfte dermaßen gelangweilt gewesen. Ich bin für dieses Genre einfach nicht geschaffen. Ist irgendwie wie mit Blues!

  19. postpunk, wenn man dich schon vergeblich zu bekehren versucht hat, dann wollen wir das Thema mal ruhen lassen 🙂 Aber in „Als das Meer verschwand“ kommen keine Fabelwesen vor!

    symBadisch, „Because the Night“ ist ja noch der zugänglichste Song von Frau Smith, der Rest ist oftmals gewöhnungsbedürftig (aber nicht minder gut natürlich).

    David, du kennst sicher das von Van Morrison 🙂

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