Grundsätzlich, immer, überall und sowieso höre ich Musik (Beetys Blog-Parade)

Wenn eine Blog-Parade zum Thema Musik gleich im Titel mit Fragen versehen wird (Wie, wann, wo, wieso hörst du Musik?), dann antworte ich darauf natürlich sofort in der Überschrift!

Da diese Antworten aber wahrscheinlich wenig Aussagekraft haben und der Beety auch noch mehr im Text gestellt hat, ist mein Beitrag hier noch nicht zuende. Fangen wir also an:

  1. Wann hörst du hauptsächlich Musik? Zuhause, bei der Arbeit? Bei bestimmten Tätigkeiten?
    Eigentlich immer, d.h. der erste Griff nach dem Weckerklingeln gilt dem Radio, welches bis zum Aufstehen läuft (20 min). Bis zum Verlassen der Wohnung läuft entweder Musikfernsehen (ja, morgens spielen die öfter mal hörbare Musik), das Radio, mp3-Player oder Handy (letztere als Notlösung per Kopfhörer). Unterwegs höre ich per mp3-Player (iRiver T30, iPod nano, LG KF750), auf der Arbeit per Computer (mp3, last.fm, laut.fm, hypemachine, imeem, usw. – früher: Pandora). Abends dann per Anlage (Radio, CD), Laptop, Handy, mp3-Player (angeschlossen an Boxen) und zwar bis ich eingeschlafen bin.
  2. Zu welcher Gelegenheit darf Musik auf keinen Fall fehlen und wann könnt ihr die Beschallung durch Musik gar nicht ausstehen?
    In meiner Antwort zur ersten Frage könnte evtl. der Eindruck entstehen, dass ich in wachem Zustand immer Musik höre und das trifft zu! Es gibt nur wenige Gelegenheiten, wo ich keine Musik höre und dann liegt es eher daran, dass keine oder nur unerträgliche Musik verfügbar ist.
  3. Wie hört ihr hauptsächlich Musik? Am PC (welcher Player?), auf der Stereoanlage, per iPod oder ganz anders?
    Wie gesagt, nutze ich eigentlich alle Möglichkeiten; am PC entweder per MediaMonkey (Windows) bzw. Amarok (Linux) oder Online (s.o.), Stereoanlage (Komponentenanlage mit 5.1-System), mp3-Player (iRiver iHP 120, iRiver T30, iPod nano 4GB, LG KF750).
  4. Welches Format ist euch am Liebsten? Die hochheilige Schallplatte? CD? MP3?
    Praktischerweise mp3, da man so mehr auf einmal hören und mitnehmen kann. Allerdings kaufe ich dennoch viele Alben auf CD, weil ich lieber den physikalischen Datenträger haben möchte. Da es aber der Umwelt gegenüber unverantwortlich ist, freunde ich mich langsam mit dem Gedanken von reinen Downloadkäufen an (bin regelmäßiger Kunde bei drei Stores plus weitere bei Gelegenheit).
  5. Hört ihr am liebsten komplette Alben am Stück oder lieber alles wild im Shuffle?
    Meistens komplette Alben, manchmal spezielle Playlisten. Bei CDs oder am PC wird die Reihenfolge fast nie dem Zufall überlassen, mobil jedoch fast immer.
  6. Welche Art von Musik hört ihr? Was passt am besten zu welcher Gelegenheit?
    Mein Musikgeschmack umfasst eigentlich alles, was im weitesten Sinne Rock ist (bis auf die härteren Gangarten), d.h. Alternative, Beat, Britpop, Folk, Country (jaja), Punk und ganz besonders Garage Rock und Indiepop. Wie ich die Musik zu Gelegenheiten zuordnen soll, ist je nach Gelegenheit verschieden, d.h. spontan und reine Bauchsache.
  7. Was für Songs gehen garnicht? Gibt es Musik, die euch wild macht und selbst die tollste Party zunichte machen würde?
    Eher weniger anfangen kann ich mit allem Elektronischem (House, Dance, Techno, Trance, usw.) und Künstlichem (Castingbands). Auch was sich sonst so in den deutschen Charts tummelt, ist mir größtenteils nicht ganz geheuer. Von daher würde ich bei anhaltender Beschallung dieser Richtungen entweder versuchen das zu ändern oder der Hörfolter zu entfliehen versuchen.
  8. Welchen Stellenwert hat Musik für euch? Nebenbeibeschallung oder wichtigstes Hobby?
    Ist das ein exklusives Oder? Wie gesagt, höre ich eigentlich ständig Musik und das Hören würde ich als mein größtes Hobby bezeichnen (mit dem Erzeugen ist es nie sehr weit gekommen) und Musik hat einen sehr hohen Stellenwert in meinem Leben. Wenn ich wählen müsste zwischen Blindheit und Taubheit würde ich lieber den wichtigsten menschlichen Sinn verlieren, als die Möglichkeit, Musik zu erfahren. Heißt zwar nicht, dass das am Ende die bessere Entscheidung wäre, aber so wichtig ist mir Musik.
  9. Was sind für euch die besten Wege, neue Musik zu entdecken?
    Neben den oben erwähnten Services[1] sind Musikblogs eine gute Möglichkeit (s.u.).

Und hier noch mal in der Übersicht ein paar Blogs (Feedadresse in Klammern), von denen ich mit neuer Musik versorgt werde:
Alternative Music Blog (Feed)
Coast Is Clear (Feed)
New Songs: Indie Pop (download.com) (Feed)
Free Albums Galore (Feed)
Guardian Unlimited Music Blog (Feed)
Indie MP3 – Keeping C86 Alive! (Feed)
indiestreber.de (Feed)
Monarchie & Alltag (Feed)
nicorola – Rock-a-hula Baby (Feed)
Pitchfork: Best New Music (Feed)
Pitchfork: Forkcast (Feed)
RCRD LBL (Feed)
Soundbüro (Feed)
Spin Magazine Online: Music for Life (Feed)
Stereogum (Feed)
The Line of Best Fit (Feed)
Wired: Listening Post (Feed)

Wer noch mitmachen möchte, hat dazu bis 16. November Gelegenheit. Falls beety eine ausführliche Auswertung machen möchte (büdde!), wünsche ich schon mal viel Spaß!

  1. Die Links verweisen jeweils auf mein Profil. Wer mag, darf mich gerne als Kontakt/Freund hinzufügen. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

10 Gedanken zu „Grundsätzlich, immer, überall und sowieso höre ich Musik (Beetys Blog-Parade)“

  1. Das erinnert mich teilweise sehr an meine Antworten, aber wo ist bei den Musikrichtungen denn bitte der Ska?! Ich versteh das nicht so richtig, irgendwie scheinen wahnsinnig viele Rock-Fans Ska nicht zu mögen oder zumindest nicht zu hören. :hurra:

  2. Gerade fällt mir auf, dass mein Kommentar von vorhin nicht angezeigt wird, also probier ich es noch einmal 😀 .

    Da stimmt ja doch so einiges mit meinen eigenen Antworten überein, aber wieso wird bei den Musikrichtungen denn kein Ska genannt? Ich kenne wirklich viele Leute, die Rock hören aber Ska nicht ausstehen können – ist das bei dir genauso oder hörst du ihn nur nicht?

  3. Oha, ich dachte ja, ich hör schon viel Musik, aber du schlägst mich da eindeutig um Längen :god:

    Vielen Dank auch für die vielen Linktipps! Da sind auch noch so einige dabei, die ich nicht kannte!

    So, jetzt will ich doch auch endlich mal selbst bei mir mitmachen 😉

  4. Ich hätte da heute wieder neue(?) Links für Dich! 😉

    Und Monarchie und Alltag gehen ja überhaupt nicht!

    Eine weitere interessante Antwort ist die bzgl. des Formats: Ich finde ja als alter Spießer das LP Format noch am tollsten. Zuerst weil die Booklets richtig schön groß sein können und auch weil man da nicht diese besch… Hidden Tracks serviert bekommt.Das ist doch der einzige Grund warum man Nirvana so richtig hassen kann! Sie haben da einen grässlichen Trend geschaffen, der auf 30% aller CDs heute noch vertreten ist. Deshalb würde ich immer noch für die LP plädieren.

    Zum Stellenwert der Musik … Hmmm, gibt es mittlerweile nicht zuviel veröffentlichte Musik? Ist es heute nicht eher Quantität als Qualität?

  5. Ist es heute nicht eher Quantität als Qualität?

    Ich wuerde diese sehr allgemeine Antwort – wie du bestimmt auch – ohne zoegern mit ja beantworten. Doch die richtige Antwort liegt freilich im Auge des Betrachters, denn sowohl Geschmack als auch Anspruch variieren.

    Den Stellenwert der Musik, wenn der ueberhaupt irgendwie zu erfassen ist, kann ich nur schwer einschaetzen, weil mir ein wenig der Vergleich zu Frueher fehlt. Aber es gibt so einige Verfechter der Theorie, die Musik sei praktisch gestorben. Fragt mich nicht nun nicht wie sie diese Erkenntnis erlangten. Muesste mir da selbst ein paar Gedanken machen.

    Good night.

    😳

  6. Boff, du bist tatsächlich im Spam gelandet 😡
    Aber um deine Frage zu beantworten: Ska höre ich gerne, aber nicht bewusst.

    beety, solange jetzt nicht jemand mit 24h/Tag ankommt…
    Bin mal auf deinen Beitrag gespannt.

    Postpunk, bin deine Empfehlungen gerade am Überfliegen 😀 (besonders die KC-Artikel, hoho).
    Was meine Links betrifft; die sind als Sammelbecken zu verstehen, wo ab und zu dann mal was wirklich Gutes zu finden ist. Ist halt schwierig bei der Quantität und Variabilität, den eigenen Geschmack zu treffen.

    Tiago, die Musik ist schon am 3. Februar 1959 gestorben, aber Totgesagte leben ja länger 😀
    (Darf ich überhaupt antworten?)

  7. Alle, die sagen, die Musik sei gestorben, haben einfach einen viel zu engstirnigen Geschmack. Es gibt soooo viel geniale Musik da draußen, die man einfach nur an sich ran lassen muss. Eine hohe Quantität muss nicht gleichbedeutend mit allgemein niedriger Qualität sein. Früher wurde auch nicht viel weniger Musik gemacht als heute. Ein Großteil ging aber mangels guter Vertriebswege wie dem Internet einfach unter. Und da war sicher auch sehr viel wirklich tolle Musik dabei!

  8. @Beetfreeq:

    Wenn man behauptet: „Die Musik ist gestorben.“, dann bedeutet das nicht zwangslaeufig, dass es heutzutage null Qualitaet und ueberschuessige Quantitaet gibt. Im Gegenteil, der Autor moechte eventuell mitteilen, dass die anderen die Qualitaet einfach nicht sehen koennen,wollen… Aber so einfach kann man diese Aussage in Anbetracht des ganzen Schwachfugs, der gekauft wird, nicht stehen lassen. Wie gesagt, ich hab‘ mich damit noch nicht intensiv auseinandergesetzt.

    Achso und Julia, eher starb an diesem Tag der RocknRoll als die Musik… 😉

    Und zu Deiner Frage, ob Du denn antworten darfst. Die Diskussionen, die wir nun hier fuehren, bleiben unberuehrt und unverdorben von den derben Meinungsverschiedenheiten in der Diskussion ueber Monrose. Klaere mich auf, wenn Du da anderer Ansicht bist.
    8)

  9. Tiago, die Frage, ob ich antworten darf, bezog sich darauf, dass du an Postpunk geschrieben hast und ich da eigentlich nicht drauf hätte antworten dürfen/sollen.

    Und hier zu diesem Beitrag passt das mit der Qualität der Musik indirekt, auch wenn ich das im Beitrag nur gestreift habe.

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