Food Baton (Essenstöckchen auf die feine englische Art)

Achtung Stöckchen-Content!
Aus einer (fast) ganz unerwarteten Richtung erreichte mich gestern ein Stöckchen zum Thema Nahrungsmittel und zwar von Aleks[1]. Dieses Stöckchen macht gerade die Runde und ich dachte mir, das gibt es hier mit einer kleinen Besonderheit: da ich in knapp zwei Wochen meinen Englandurlaub starte, wird das Stöckchen zum Baton (= Staffelholz) und ganz auf englisches (und schottisches) Essen ausgerichtet.

1. Welche drei Nahrungsmittel sind für Dich unverzichtbar?
# Blätterteig (für Yorkshire Pudding und Beef Wellington)
# Backteig (für Fish and Chips und Deep-fried Mars Bars)
# Baked Beans (= weiße Bohnen in Tomatensoße, für auf’n Toast zum Frühstück)

2. Welche drei Nahrungsmittel magst Du überhaupt nicht?
# Petersilie (in allen Ländern)
# Black Pudding (= Blutwurst)
# Oyster (= Auster)

3. Gibt es ein Nahrungsmittel, dass Du gerne mal probieren möchtest? Wenn ja, welches?
# Minzsoße

Nicht genannt werden konnten Haggis und Sheperd’s Pie, da ich die schon probiert und für sehr lecker befunden habe.

4. Was ist Dein Lieblingsgetränk?
# Stout (= Schwarzbier, z.B. Guinness)
# Tee (eigentlich Kaffee)
# Irn-Bru (Nur der Vollständigkeit halber, denn das Zeug schmeckt grässlich!)

5. Welche Süßigkeit(en) isst Du am liebsten?
# Sticky Toffee Pudding
# Scones with clotted cream and jam
# Cadbury Cream Egg

6. An wen gibst Du dieses Stöckchen weiter?
# jeden
# der
# mag

  1. Begegnet sind wir uns schon vor längerem im Rahmen des Projekt 52. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

9 Gedanken zu „Food Baton (Essenstöckchen auf die feine englische Art)“

  1. Du magst keine Petersilie? Das Zeug stopfe ich mir überall in den Mund – zum Beispiel wenn mir langweilig ist und ich durch die Küche wandere. 😆

    Bei Blutwurst und Austern muss ich dir aber zustimmen – wobei letztere essbar sind, wenn man sie mit fünf Liter Zitronensaft geniest :mrgreen:

  2. Boff, Petersilie hat so einen penetranten Geschmack und irgendwie bin ich darauf nicht gut zu sprechen. Die Vorstellung, so ein Büschel auf einmal zu essen, jagt mir Schauer über den Rücken!

  3. Bei dieser Speisekarte geht mir richtig das Herz auf! Allerdings muss ich gestehen, dass ich – obwohl ich jedes Jahr mindestens einmal in Schottland bin – noch nie den Klassiker „deep-fried Mars bar“ gegessen habe.Kann man das wirklich essen?! 😉 Irn-Bru ist eigentlich wirklich eine Zumutung, aber man kommt zumindest einmal nicht drum herum..
    Für mich immer noch der Klassiker sind „chips with lots of vinegar“. hmmm…

    P.S. Und wie sieht es bei dir mit Marmite aus?! ;-))

  4. Aleks, gern geschehen, die Gelegenheit war zu günstig 🙂

    Markus, den Schokoriegel habe ich nur kurz probiert, als eine Mitbewohnerin das selbst gemacht hat. Urteil: Gewöhnungssache!
    Marmite ebenfalls. Ich habe mehrmals Toast ganz, ganz dünn bestrichen davon gegessen und es ist immer noch weit davon entfernt, dass ich es als wohlschmeckend bezeichnen würde.
    Aber Fish’n’Chips werde ich im Urlaub wohl öfter essen, da freue ich mich schon drauf :mrgreen:

  5. Ich war bestimmt schon ein Dutzend Mal kurz davor, einen deep-fried Mars zu probieren. Irgendwie habe ich mich dann aber doch nicht dazu durchringen können. Meine Vermutung ist ja, dass die Schotten stolz darauf sind, für Festland-Europäer extra widerliche Köstlichkeiten bereit zu halten. In diese Reihe gehört auch eine andere Entdeckung, die ich in Edinburgh gemacht habe: ein Alabama Fudge bzw. Mars Cake (Das Foto habe ich mal hier hochgeladen).
    Zum Thema Fish and Chips kann ich das Jack McPhee in Glasgow (Hope Street) empfehlen. Einfach fantastisches Fisch-Filet und voll mit Schotten – ein gutes Zeichen. Bei meinem letzten Besuch haben sich zwei wunderbare, ältere Damen an meinen Tisch gesetzt, mit denen ich eine herrliche Unterhaltung über das schottische Essen führte. Sie bestätigten mir, dass viele Schotten mit Haggis nichts anfangen können. Übrigens bestellten sie schwarzen Tee mit Chips – also Pommes. Als ich ihnen verwundert sagte, dass ich mir zum Tee am Nachmittag eher ein Stück Kuchen vorstelle, entgegneten sie, Kuchen habe zu viele Kalorien und lachten. 😆

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