Testbericht: Fotocollage von Snapfish

Hinweis: Der folgende Testbericht ist im weitesten Sinne als Werbung einzustufen, denn es handelt sich um eine Virale Marketing-Kampagne von dot-friends. Das Wichtige ist jedoch, dass ich den Beitrag aus freien Stücken verfasse und kein Geld dafür bekomme. Lediglich das getestete Produkt wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt und ich darf es behalten.

Snapfish FotocollageBei dem Testprodukt handelt es sich um eine Fotocollage (50×75 cm) von Snapfish (Online-Fotoservice von HP). Im Folgenden also meine Erfahrungen vom Anmelden beim Service bis zum Erhalt der Sendung.

Die Anmeldung ist standardmäßig einfach und ich kann sofort Bilder hochladen. Leider kann man nur zwölf Bilder auf einmal hochladen und keine unbegrenzte Anzahl, wie bei anderen Online-Bilderdiensten. Doch da auch ZIP-Archive erlaubt sind, kann man sich auf diese Weise einiges an Klickarbeit sparen und es funktioniert einwandfrei.

Die Bilder können rudimentär bearbeitet werden (Zuschneiden, Drehen, Rote Augen entfernen, Autokorrektur, Aufhellblitz) und können optional als Kopie gespeichert werden. Ich würde das zwar vor dem Hochladen machen, aber vielleicht hat nicht jeder die Möglichkeit dazu.

Die Navigation ist ganz ok, ich habe mich aber ein paar Mal „verlaufen“ und ich finde, dass es teilweise zu viele Klicks benötigt, bis man am Ziel ist. Vielleicht gibt sich das, wenn man den Dienst öfter in Anspruch nimmt. Es gibt übrigens momentan bei Anmeldung 20 Abzüge (10×15) gratis, falls jemand selber mal testen möchte.

Zu den weiteren Funktionen lasse ich mich an dieser Stelle nicht aus, denn es soll ja um die Fotocollage gehen. Man klickt sich munter durch die Seite und wählt die Option aus, die Größe und ob Hoch- oder Querformat (kann nachträglich geändert werden). Dann werden die gewünschten Bilder (maximal 30) hinzugefügt.

Und dann geht es an die Einstellungen wie Hintergrundfarbe, Rahmendicke, Schriftart des optionalen zweizeiligen Titels und das Format (hoch, quer). Mehr kann ich jedoch nicht einstellen, denn die Verteilung der Fotos auf der Collage wird automatisch berechnet. Man kann experimentieren mit dem Format und der Rahmendicke und eine andere Verteilung erzwingen. Da bei gleichen Parametern die Verteilung identisch ist, kann man so das beste Ergebnis wählen. Hier hätte ich mir mehr Einflussmöglichkeiten gewünscht, um zu bestimmen, wo welche Fotos hinkommen und diese evtl. auch schief und schräg anordnen. Klar, das ist programmiertechnisch anspruchsvoller, aber eine Würfelfunktion die die Bilder neu verteilt wäre einfach zu realisieren, wenn man davon ausgeht, dass die Fotos (fast) alle gleiche Abmessungen haben. Oder es wird erst nur die Aufteilung berechnet und der Nutzer bestimmt dann, welche Fotos an welche Stelle kommen (mit Hinweisen, welche Fotos wo passen). Wenn die Aufteilung gar nicht gefällt, kann man ganz von vorn anfangen und eine neue Berechnung erzwingen.

Außerdem gibt es keine Hinweise, ob die Qualität der Fotos ausreicht. Immerhin haben die größten Fotos doppelte Normalgröße und wenn die Auflösung zu gering ist, dann sieht das Resultat nicht gut aus.

Nach den Kritikpunkten nun das Lob. Die Qualität des Posters ist sehr gut, es wird auf Original-Fotopapier gedruckt und sieht einfach super aus. Der Versand ist extrem schnell, zwischen Abschicken des Auftrags und Eintreffen der Sendung lagen nicht mal 48 Stunden. Die Collage kommt in gerollten Zustand und das Poster hat es gut überstanden, auch wenn leider eine Ecke etwas verknickt ist.

Verpackung der Fotocollage

Zum Abschluss noch ein Bildchen der Collage selber. Ich habe die maximale Anzahl von 30 Fotos voll ausgenutzt, was ich nicht hätte machen sollen, denn einige sind zu klein geraten:

Fotocollage Kanada

Wer jetzt auch gerne eine Collage (Größen: 50×75, 40×60, 30×45, 20×30) bestellen möchte, der bekommt mithilfe der folgenden Links 25% Rabatt bis 31. August: Deutschland, Österreich, Schweiz. Ich überlege jedenfalls, ob ich nochmal zuschlage und eine verbesserte Version der obigen Collage mit weniger Fotos und ohne Überschrift bestelle.

Nachtrag: Caesar ist auch zu dieser Testaktion eingeladen worden und zieht das ganze echt webzwonullig auf, denn Ihr dürft Fotos für die Collage einsenden und am Ende wird das Poster verlost (hier entlang)

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

15 Gedanken zu „Testbericht: Fotocollage von Snapfish“

  1. Hübsch! Aber wie du bei mir schon gesagt hast, sind es ein paar viele Bilder für eine Collage. Ich glaube, ich werde da wirklich weniger nehmen. (darf ich Werbung für meine Aktion bei dir machen?)
    Die Navigation von Snapfish finde ich, im Gegensatz zu dir, nicht wirklich gelungen. Sobald man eine Option auswählt, den nächsten Schritt vollzieht, dann aber doch wieder zurück zur Übersicht will, muss man viel zu oft auf „Abbrechen“ drücken. Ein ständig angezeigtes Menü wäre sinnvoller.

  2. Werbung geht klar, hab es gleich in den Beitrag eingebaut, weil ich das sowieso wollte 😳

    Die Navigation ist so schlimm nicht, wenn man sie mit anderen Diensten vergleicht :mrgreen:

  3. Dankeschön :clap:
    Da ich bisher nur snapfish kenne, habe ich da keine Vergleichsmöglichkeit, aber irgendwie habe ich mehr Komfort erwartet. Und eigentlich bin ich mir sicher, dass das nicht so schwer umzusetzen ist. Web 2.0 gut und schön, aber wenn es sich grausig bedienen lässt, dann lieber nicht.

  4. Wobei so eine Kollage nichts ist, was man nicht auch mit einem handelsüblichen Bildbearbeitungsprogramm hinbekommt. Vor Jahren habe ich mal in Photoshop für einen Freund eine Kollage gebastelt. Das waren über 200 Ebenen, und jede einzelne war für das gelingen notwendig.
    Ich denke außer um für die Oma schnell ein Geschenk zu basteln wird das einfach zu unflexibel sein.

  5. Hey cool – gerade frisch aus dem Urlaub zurück – mit ca. 1200 Fotos im Gepäck xD – ist der Link passend für mich zum ausprobieren :clap:
    Mal schauen was dabei heraus kommt 😉
    Danke für den Link =)

  6. flash, Selbermachen geht immer :mrgreen: Aber das kann eben nicht jeder. Natürlich sieht es mit 200 Ebenen wesentlich professioneller aus und genau so wie man es möchte. Aber mit einem Onlinedienst geht es eben viel schneller und man muss sich um nix kümmern.

    Antje, da wünsche ich dir viel Spaß beim Aussortieren der Bilder 😉

    Suriel, deinen Bericht habe ich gelesen, kurz nachdem ich meinen veröffentlich hatte :mrgreen: Die Fellnasen machen hübsch was her!

  7. Ja, die haben mich auch gefragt.
    Ich werde auch so ein Poster bestellen, aber ich hab noch keine Ahnung, was ich drauf machen soll.
    Ich stehe ja eigentlich absolut nicht auf Collagen…hmmmm.
    Vielleicht ein paar Makros?
    Mal gucken.
    Was ist denn eigentlich die Mindestzahl Bilder, die man draufmachen muß?

  8. Chikatze, eine Mindestanzahl gibt es meines Wissens nicht. Ich denke, dass 10-20 Bilder am besten aussehen. Mit Makros das würde schwer was hermachen! Diese Gelegenheit würde ich mir nicht entgehen lassen :mrgreen:

  9. Chikatze, wenn die Qualität des Fotos stimmt, dann geht das. Aber da wäre der Einzelabzug um die Hälfte günstiger 🙂

  10. Habe Deinen Beitrag eben gefunden. Vielen Dank dafür! Wusste gar nicht, das Collagen nun auch online gehen.

    Mit Photoshop klappts ja auch relativ leicht. Aber werde es mal ausprobieren. Gespannt bin ich in jedem Fall auf die rechnische Lösung und Navoagtuion.

    Grüße
    Photo-Man Klaus

  11. Photo-Man, willkommen 🙂
    Ich glaube, Anbieter für Collagen gibt es auch online noch einige mehr. Hast du mittlerweile bei Snapfish getestet?

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