Albumkritik: The Lodger – Life is Sweet

In der heutigen Albumkritik geht es um ein recht frisches Album, das im letzten Monat erschienen ist[1] und zwar Life is Sweet, das zweite Album von The Lodger. Die Band stammt aus Leeds, was dem geneigten Leser es als Hinweis dienen möge, dass wir es mit feinstem Britpop zu tun haben. Die Musik passt genau in mein Beuteschema: beschwingte Melodien, Gitarren in verschiedenen Formen und eine sehr angenehme Stimme.

Auf die Band aufmerksam wurde ich durch die erste Single The Good Old Days, der einen sofort in den Bann zieht. Diese plingenden Gitarren und die Fröhlichkeit des Songs (und das orangefarbene Video) sind einfach bezaubernd.

Wer bei einer solchen Beschreibung auch hellhörig wird, der kann sich kostenlos einen Eindruck machen, denn vom aktuellen Album gibt es drei Songs und vom Vorgänger Grown-Ups einen Song als Download:

  • The Good Old Days und Conversation beim US-Label (Direktlinks 1 2)
  • A Hero’s Welcome und You Got Me Wrong (vom Vorgänger-Album) gibt es beim deutschen Label Noisedeluxe bei Abonnierung des Newsletters.

Zusätzlich gibt es bei MySpace zwei Remixe von The Good Old Days und zwei weitere Songs des Albums zum Reinhören (A Year Since Last Summer und Nothing Left to Say).

Wer mehr Beschreibungen in Worten möchte, der sei auf die Albumkritiken bei Pitchfork und indie-mp3.co.uk verwiesen.

Nach diesen Kritiken und dem Hörgenuss einiger Songs verspürt man hoffentlich genauso wie ich den Wunsch, sich das Album schnellstmöglich zuzulegen.

Einen sofortigen Genuss gibt es nicht, denn als Download scheint das Album in Deutschland nicht verfügbar zu sein. Sowohl im britischen iTunes-Store als auch bei eMusic gibt es einen entsprechenden Hinweis. Nachtrag: Noisedeluxe bietet das komplette Album für € 7,99 im mp3-Shop an.

Deswegen sollte man sich die CD besorgen. Im Fall, dass sie nicht im örtlichen Plattenladen vorrätig ist, kann man sie bei Amazon (€ 14,45), bol.de (€ 14,99) oder gleich beim Plattenlabel Noisedeluxe (€ 12,00) bestellen. Bei Letzterem habe ich beide Alben zugeschlagen und es wurden sogar meine per E-Mail geäußerte Sonderwünsche unkompliziert und schnell erfüllt. Besten Dank an dieser Stelle.

Zwei Anmerkungen zu eventuellen Verwirrungen: Es gibt eine Band aus Finnland mit dem gleichen Namen. Die offizielle Seite, auf die häufig verlinkt wird, ist mittlerweile in den Händen einer Firma, die blaue Pillen verkauft.

  1. Das genau Veröffentlichungsdatum konnte ich nicht bestimmen, da es überall anders angegeben wird. Die einzige Gemeinsamkeit war der Monat. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

2 Gedanken zu „Albumkritik: The Lodger – Life is Sweet“

  1. Ich finde die Single ein bischen zu Happy, da fehlt für meinen Geschmack etwas tiefe, aber ich stehe auch mehr auf Sachen im Stil von Interpol. Möglicherweise muss man auch öfter reinhören.

    vlg Christoph

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