- MediaMonkey vs iTunes (Teil 1: Installation und Oberfläche)
- MediaMonkey vs iTunes (Teil 2: Verwalten)
- MediaMonkey vs iTunes (Teil 3: Playlisten und Player-Synchronisation)
- MediaMonkey vs iTunes (Teil 4: Podcasts und bezahlte Musik)
- MediaMonkey vs iTunes (Zusammenfassung)
- MediaMonkey vs iTunes (Teil 5: CDs Brennen)
- MediaMonkey vs iTunes (Teil 6: Doppelte Songs)
Es ist schon über ein halbes Jahr her, dass ich meine Serie iTunes vs MediaMonkey abgeschlossen habe, dennoch habe ich damals nicht alle Aspekte beleuchtet. Heute soll es um das Brennen von CDs gehen.[1]
Mittlerweile gibt es auch neue Versionen von beiden Programmen. Auf der offiziellen MediaMonkey-Download-Seite wird die Version 3.0.2 angeboten, im Forum schon der RC4 von 3.0.3. Auf der iTunes-Download-Seite bekommt man die Version 7.6.2.
Nachdem wir das nun geklärt haben, stürzen wir uns in den Test.
Brennen von CDs
Beide Programme haben eine integrierte CD-Brennmöglichkeit, die jedoch unterschiedliche Möglichkeiten bieten.
Bei MediaMonkey wird der Brenn-Wizard entweder über den Menüpunkt Extras > Brenne CD/DVD aufgerufen oder über das Kontextmenü:
Der Brenn-Wizard ist ähnlich wie Nero Express und beginnt mit der Frage, welche Art von CD man brennen möchte (Audio oder mp3). Die nächsten Schritte bieten alle Freiheiten zu entscheiden, welche Songs gebrannt werden sollen (Baumansicht zum Ankreuzen markierter Songs oder nach Interpret, Album oder Playliste), in welcher Reihenfolge (Änderung mit Drag & Drop) und abschließend die Brenner-Einstellungen:
Sehr schön ist die Möglichkeit, den CD-Text zu brennen und diesen auch ändern zu können. Nach dem Klick auf Brennen! wird gebrannt und den Fortschritt kann unten an gewohnter Stelle verfolgen. Nach Abschluss gibt es den Hinweis über den erfolgreichen Brennvorgang.
Bei iTunes hat man sehr viel weniger Möglichkeiten, was einerseits einen einfachen Brennvorgang sehr verkürzt, aber andererseits keine Sonderwünsche zulässt. Wer den Store benutzt, wird öfter CDs brennen zur Absicherung der gekauften Songs und um bei geschützten Songs mp3-Dateien zu erstellen.
In iTunes dürfen nur Wiedergabelisten gebrannt werden. Da der Brennvorgang durch einen Klick gestartet wird, muss man vorher alles einstellen, sonst ist der Rohling verbraten. Das mag ok sein, wenn man immer Audio- oder Daten-CDs brennt, aber bei häufigerem Wechsel der Brennart kann das ärgerlich sein.
Beim Einstellungsdialog fällt auf, dass man zwar den CD-Text brennen, aber keinerlei Einfluss auf den Text nehmen kann.
Der Brennvorgang selber geht schnell vonstatten, jedoch das Abschließen der CD dauert mehrere Minuten und der erfolgreiche Brennvorgang wird durch das Auswerfen der CD verkündet.
Beim Brennvorgang selber ist also MediaMonkey eindeutiger Favorit. Doch iTunes hat ein kleines As im Ärmel: das Drucken von CD-Covern. Auch hier sind die Einstellungsmöglichkeiten beschränkt (Auswahl aus verschiedenen Profilen) und man kann nur das Frontcover drucken, aber immerhin wird diese Möglichkeit angeboten.
Wer in seinem CD-Regal eine beschriftete, reguläre CD-Hülle haben möchte, der muss auf andere Programme zurückgreifen.
Weitere Fortsetzungen?
Nachdem ich nun die Serie fortgesetzt habe, besteht die Möglichkeit, weitere Aspekte zu testen. Mir fiele da z.B. Internetradio ein (zu MM hab ich schon was geschrieben) oder das Erzeugen von Berichten zur Musiksammlung. Es dürfen gerne Vorschläge gemacht werden.



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