Zwei Musikhölzer (es wird emotional und statistisch)

Achtung Stöckchencontent! [???] Schon wieder zwei Stöckchen auf einmal, das wird irgendwie zur Gewohnheit, aber nur eins davon wurde mir auch zugeworfen (von Heuni), das andere nehme ich mir laut Aufforderung mit (bei Sascha).

Emotional

1. Nenne einen Song, der Dich vom Text ganz besonders berührt und begründe.
Darf es sowas offensichtliches sein wie Imagine? Eigentlich jedes Mal, wenn ich den Song bewusst höre, bekomme ich Gänsehaut. (Video in guter Qualität, Hintergrundinfos)

2. Nenne einen Song, der Dich von der Musik ganz besonders berührt und begründe.
Da würde ich gerne Daddy’s Gone von Glasvegas sagen, aber langsam wiederhole ich mich und deswegen sage ich Never Going Back Again von Fleetwood Mac. Da berührt mich vor allem die Musik, denn viele Jahre kannte ich das Stück schon, bevor ich überhaupt wusste, dass das von Fleetwood Mac ist. Mein Vater hat das oft auf der Gitarre gespielt und ich dachte immer, das sei ein Instrumentalstück. Bis ich dann eines Tages den Song im Original gehört habe und dadurch Fleetwood Mac entdeckt habe, die heute zu einer meiner Lieblingsbands gehören. Von daher hat der Song wirklich musikalisch eine Bedeutung für mich. (in voller Länge anhören)

3. Welchen Song hättest Du gerne geschrieben und warum?
Heunis Antwort Last Christmas wäre eine gute Wahl, aber wenn es nicht ums Konto geht, dann wähle ich Tougher Than The Rest von Bruce Springsteen, eine eindringliche Liebeserklärung, die gleichzeitig romantisch und realitätsnah ist. (in voller Länge anhören, Video)

4. Nenne fünf Songs für dein Lebens-Best-of
Haha, fünf Songs! Sollen das Songs sein, die in einen bestimmten Lebensabschnitt eine große Bedeutung hatten und/oder die mir am längsten gefallen haben und/oder die ich wochenlang am Stück hören könnte? Das Perfide an der Frage ist ja, dass sich diese fünf Songs über die Jahre ändern, egal wie man die Frage auffasst. Aber ich versuche es trotzdem mal:

  • Elvis Presley – In the Ghetto (Erklärung)
  • 4 Non Blondes – What’s Up
  • The Beatles – Norwegian Wood
  • Pulp – Common Peolpe
  • Glasvegas – Daddy’s Gone

Das ist nur eine Momentaufnahme der Songs, die mir gerade jetzt in den Sinn gekommen sind, zu jeder anderen Zeit wären es sicherlich andere Songs.

5. Und zum Schluss: Welche Musikscheibe beschützt Du wie Deinen Augapfel?
Eine solche Frage beantwortet man am liebsten mit „die limitierte Sonderedition vom Album ABC, die vom Künstler XY persönlich signiert wurde“, aber leider befindet sich solch ein Schatz nicht in meiner Sammlung. Wenn ich es rational betrachte, gibt es keine CD (LPs habe ich keine), die sich nicht auf größeren Umwegen ersetzen ließe.

Statistisch (nicht mit iTunes, sondern mit MediaMonkey)

Da ich iTunes nur gelegentlich zum Einkaufen nutze (Erklärung) und ansonsten meinen Überplayer MediaMonkey, befrage ich den einfach mal.

Starte Dein iTunesMediaMonkey; was sagt die Statistik:
Die folgenden Zahlen beziehen sich nur auf Musikstücke, denn Hörbücher und Podcasts habe ich nicht gezählt.

  • 16674 Dateien
  • 1067 Stunden 28 Minuten 13 Sekunden (= 44,5 Tage)
  • 91 GB

Kürzester und längster Track (ohne Intros):

  • Dialogue: Armed Bastards auf dem Life On Mars Soundtrack(0:04)
    wenn das nicht gilt: Miracle Cure auf Tommy von The Who (0:12)
  • Sister Ray auf White Light/White Heat von The Velvet Underground (17:27)
    ist nicht länger, weil ich lange Stücke mit Stille in der Mitte kürze oder lösche

Erster und letzter Track (Titelname):

  • „T“ for Texas von Johnny Cash
  • Zwar Wit von Frank Boeijen Groep (auf einer Unplugged Compilation)

Erster und letzter Interpret:

  • The (International) Noise Conspiracy
  • ZZ Top

Erstes und letztes Album (Albumname):

  • (What’s the Story) Morning Glory? von Oasis
  • Zombie von den Cranberries

Die fünf meist gespielten Tracks:

  • Glasvegas – Daddy’s Gone
  • The Redwalls – How The Story Goes
  • Y’all Is Fantasy Island – With handclaps
  • Kaiser Chiefs – Golden Skans [Klaxons Cover] (Live Lounge – 04-05-07)
  • Fleetwood Mac – Monday Morning

Diese Liste stammt von meinem Last.fm-Profil, das eine verlässlichere Angabe macht, da ich auch unter Linux (mit Amarok) Musik höre.

Fünf Songs im Partyshuffle (Party Jukebox):

  • The Beatles – Lovely Rita
  • The Darkness – Love Is Only A Feeling
  • Lenny Kravitz – Fields Of Joy
  • John Lennon – Cold Turkey
  • Heather Nova – Aquamarine

Suche nach folgenden Begriffen – wie viele Songs tauchen als Ergebnis auf?

  • Sex: 21 Titel
  • Death: 19 Titel
  • Love: 824 Titel
  • You: 1786 Titel
  • Home: 149 Titel
  • Boy: 125 Titel
  • Girl: 192 Titel

Soooo, zum Abschluss noch die Frage, wer sich als nächstes über Musik auslassen darf/soll/muss. Irgendwie möchte ich da keinen zwingen und wer sich angesprochen fühlt, darf eines oder beide der Stöckchen aufklauben und sich der Welt mitteilen!

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

6 Gedanken zu „Zwei Musikhölzer (es wird emotional und statistisch)“

  1. Hej…

    Emotional?! Tip auf einen Song den du vielleicht schon kennst, als grosse Musikliebhaberin.
    Bright Eyes – first day in my live
    Youtube liefert ein wunderschönes Video dazu, und es gibt mehrere erste tage.

    Viel Spass und Grüße Martin

  2. Hallo Martin :mrgreen: Klar, befindet sich Conor Oberst in meiner Sammlung! Und das Video ist wirklich sehr schön. (ich finde allerdings Cassadaga besser als I’m Wide Awake It’s Morning 🙂 )

Kommentare sind geschlossen.