Fotofest: Trierer Dom und Porta Nigra (auch in HDR)

Das Osterfest steht vor der Tür und was wäre da besser als Fotomotiv geeignet als die älteste Stadt Deutschlands? Nun, eigentlich alles, denn Augusta Treverorum wurde 16 VOR Christus gegründet. Allerdings bin ich am Dienstag ganz früh eine gute Stunde durch die Stadt gestreift und habe so ziemlich die einzige Zeit erwischt, in der wirklich fantastisches Wetter war.

Mit meinem guten Freund dem Stativ habe ich auch einige (hoffentlich richtige) HDR-Bilder machen können. Die gibt es aber erst ganz zum Schluss. Zunächst aber einmal reguläre Bilder. Fangen wir mit dem Dom St. Peter an, gesehen von meiner alten Schule aus. Klick aufs Bild liefert größere Version [400KB]

Trierer Dom

Und von vorne. Das Bild ist sichtbar zusammengesetzt, weil die Perspektive und die Helligkeit in den beiden Bildern nicht übereinstimmte. Immerhin sieht man so den Dom in voller Größe. Auch der Dom ist der älteste in Deutschland und er besteht aus verschiedenen Baustilen. Klick aufs Bild liefert größere Version [500KB]

Trierer Dom vom Domvorplatz aus

Und wenn wir von dort aus rückwärts zum Markt gehen und uns nach rechts drehen (nach links, wenn wir mit dem Gesicht voraus gehen), sehen wir das bürgerliche Pendant, die St. Gangolf-Kirche. Klick aufs Bild liefert größere Version [350KB]

St. Gangolf Trier

Nun wird es Zeit, ein wenig weiter in die Vergangenheit zu reisen und das nördliche Stadttor zu besuchen. Auf dem Weg dorthin sehen wir rechterhand das Dreikönigenhaus, das 1230 erbaut wurde. Klick aufs Bild liefert bessere Version [333KB]

Trierer Dreikönigenhaus

Und von da aus können wir auch schon die Porta Nigra sehen.Klick aufs Bild liefert größere Version [420KB]

Porta Nigra Trier (mit Laterne)

Gehen wir ein wenig näher ran. Klick aufs Bild liefert größere Version [500KB]

Porta Nigra Trier (von der Seite)

Und wenn wir dann am Fuß des Tores angekommen sind, sehen wir den Fuß von Kaiser Konstantin (bzw. eine Kopie), der letztes Jahr im Rahmen der Konstantinausstellung aufgestellt wurde. Klick aufs Bild liefert größere Version [500KB]

Konstantins Fuß vor der Porta

So, nun endlich kommen wir zu den HDR-Bildern. Nachdem ich letztes Mal aufgeklärt wurde, dass ich bisher überhaupt gar keine echten HDR-Bilder gemacht habe.

Aber die letzten sind ja eigentlich keine richtigen HDR oder?
Ein HDRI hat den Zweck, alle Helligkeitsdaten zu speichern. Durch die Unterbelichtung werden Lichtquellen gut erkennbar und durch die Überbelichtung lassen sich die Schatten besser erkennen!

In diesem Fall würde ich sagen, sind es die sogenannten DRI Bilder, die du hier erstellt hast! […]

Die folgenden Thumbnails führen zum Einzelbild und von dort zu flickr. Alle Bilder auf einen Blick gibt es im HDR-Album

hdr_trier_markt hdr_trier_judengasse_2 hdr_trier_dom_markt_2 hdr_trier_dom_3 hdr_trier_porta_4 hdr_trier_porta_2

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

6 Gedanken zu „Fotofest: Trierer Dom und Porta Nigra (auch in HDR)“

  1. Sehr schön! In Trier war ich auch schon einmal 🙂 Aber eher zu Besuch bei nem Kumpel…den Dom und das Porta hab ich dann aber doch schon mitbekommen 🙂

  2. Bin leider noch nicht in Trier gewesen, aber das brauche ich ja nun auch nicht mehr. 😉
    Für die HDRs fehlt mir noch das richtige Wort. Stehe noch bei „abgespaced“, finde den Begriff aber so peinlich 90er…

  3. Gigi, entgegen aller Vernunft heißt es „die“ Porta (auch wenn es ein Tor ist – aber Porta heißt ja auch Tür).
    Der Name ist übrigens aus dem Mittelalter und nicht von den Römern. Für die war das einfach das Nordtor aus Sandstein.

    Chlorine, ein Besuch lohnt sich auch so. Es gibt noch eine Menge mehr römische Bauwerke, z.B. die Konstantinsbasilika (eig. keine Basilika, war der Thronsaal von Konstantin dem Großen), die Kaiserthermen (sehr eindrucksvoll und nie benutzt, keiner weiß wieso) und das Amphitheater (dort finden immer noch „Gladiatorenkämpfe“ und Aufführungen statt).

    Und aufgrund der Nähe zu Luxemburg kann man auch immer günstig tanken xD

  4. war da mal in der sechsten Klasse im Schullandheim und wir mussten eine Stadtrallye machen (natürlich gewonnen, weil wir ein Ehepaar mit den Lösungen getroffen haben :D)

    Meines Wissens heißt die Porta Nigra erst seit einem Brand so, weil sie dann eben schwarz wurde, kann das sein?

  5. Pas, diese Methode (Einheimische fragen) ist DER Geheimtipp für Schulausflugsstadtralleys!

    Zur Namensgebung: meines Wissens war es kein einzelnes Feuer, sondern einfach der Rauch über die Jahrhunderte, der das Tor schwarz färbte. Der Name wurde erst im Mittelalter vergeben (weil es eben ein schwarzes Tor war :mrgreen: ), für die Römer war es nur das nördliche Stadtor.
    Zwischendurch war übrigens mal die Hälfte verschüttet und es gab einen Kirchenaufbau. Diesen fand Napoleon aber so schrecklich, dass er angeordnet hat, dass das rückgängig gemacht wird.
    (Und woher weiß ich das alles noch? Stadtralley in der Schule 😉 )

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