Kommissar Pollunder und viele Doppelgänger (Tatort: Hart an der Grenze)

Gestern war Premiere für das neue Stuttgarter Tatort-Team (mehr Infos). Noch weiß ich nicht, ob dir mir die sympathisch sind, aber für eine Premiere war es ganz gut. Jedenfalls was ganz anderes als der biedere Bienzle, den ich mir niemals mit seinem Assistenten als schwules Paar hätte vorstellen können. Und der zerdepperte Mercedes machte sich auch gut. Das tat ja schon fast körperlich weh, als das arme Auto Stück für Stück lädiert wurde.

Was mir negativ auffiel, war die hohe Pollunderdichte (in grässlichen Farben) beim Kommissar Bootz (Felix Klare). Muss vielleicht so sein, wenn man mit 31 schon Hauptkommissar ist. Positiv fand ich die geringe Pooldichte (bis auf den Penner am Anfang) und irgendwie sahen die alle aus wie Berühmtheiten. Erstmal Ricky Müller, der wie ein Klon aus Thomas Gottschalk und Pierre Richard aussah. Aber total! Und die Staatsanwältin hat viele Züge von Susan Sarandon. Der böse Lüders (Jeroen Willems, konnte seinen DialektAkzent nicht immer verstecken) verzog das Gesicht wie Robbie Williams und auch Bootz erinnerte mich an irgend jemanden. Noch weitere, die ich vergessen habe?

Alles weitere wie immer im Liveblog bei Sopran

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

5 Gedanken zu „Kommissar Pollunder und viele Doppelgänger (Tatort: Hart an der Grenze)“

  1. Ich weiß auch noch nicht so recht, was ich von den Jungs halten soll. Andererseits: alles dürfte wohl besser sein als Bienzle. Egal, was da noch kommt …

    (Etwas nervig: die zu lange Verfolgungsjagd und die Zerschrottung des völlig überdimensionierten Schlittens. Ich dachte, der Tatort macht keine Schleichwerbung mehr? Aber vielleicht muss man in Stuttgart für den Daimler eine Ausnahme machen …)

  2. Ach die Verfolgungsjagd war viel zu lang. Ich habe mich vor allem gefragt, wie der frisch nach Stuttgart umgezogene Fischkopp den Weg so genau wusste, dass er da mit Karacho durch die Backstreets rauschen konnte.

    Zu den Automarken: ich glaube das muss so sein. Die Regensburger am Ende hatten ja auch einen BMW :mrgreen:

  3. Die Tatort-Krimis scheinen sowieso in einer Parallel-Welt zu spielen. Unsere Wirklichkeit hat damit selten etwas zu tun 😉

  4. Mit karacho durch die Backstreets, das muss man wahrscheinlich heutzutage drauf haben bei der Polizei!
    Bevor man da versetzt wird muss man wahrscheinlich erstmal den Stadtplan auswendig lernen bevor man ein Auto bekommt!
    Aber ich finde, irgendwie verlieren die Tatort-Folgen nie ihren Reiz! Man hofft immer auf eine Folge, wo eventuell mal was neues drin vorkommt!

Kommentare sind geschlossen.