Albumkritik: Band of Horses – Cease To Begin

Oha, schon drei Wochen seit der letzten Albumkritik im Rahmen meines 49 Suns CD-Projekt 2008, da wird es Zeit, dass ich wieder kritisiere.

Heute gibt es Cease To Begin von Band of Horses. Das Album wurde im letzten Jahr von vielen (Indie-)Musikseiten noch und nöcher empfohlen und es landete häufig auf den vorderen Rängen bei den Alben des Jahres. Das mag am späten Erscheinungsdatum liegen oder aber auch daran, dass diese Beurteilungen zu Recht vergeben wurden. Ich bin eher für letzteres. Das Album ist etwas ruhiger als die, die ich vorher im Rahmen meines Projektes besprochen habe, aber diese Abwechslung war notwendig.

Erstmal muss ich meckern: keine Texte im Booklet! Es gibt nur einige schöne Karten mit Fotos von Christopher Wilson (einige auf der MySpace-Seite) und ein paar essentielle Infos, doch das war es schon. Jungs, so haben wir nicht gewettet! Von nun an werde ich nur CDs besprechen, wo die Texte im Booklet stehen. Dumm nur, dass das nächste Album, das ich mir ausgesucht habe, auch keine Texte hat, ist das eine Verschwörung?!?

Das Album macht irgendwie Laune. Die sanfte und doch bestimmte Gitarre und die angenehme und unverwechselbare Stimme werden nie langweilig. Jeden Song und das komplette Album kann man dutzendfach anhören. Hab ich im Selbstversuch herausgefunden.

Die Songs sind ähnlich, aber doch unterscheidbar. Klingt komisch, ist aber so. Auf jeden Fall empfehle ich das Anhören aller Songs des Albums in voller Länge bei Last.fm[1].

Zum Behalten und Anhören ohne Internet gibt es auch was, denn bei Sub Pop Records, dem Label von Band of Horses, gibt es zwei Songs zum Runterladen. Absolut fantastisch ist Is There A Ghost [mp3], der ersten Single mit einem einmalig guten und sehr kissenlastigen Video [mov]. Die zweite Single wird No One’s Gonna Love You [mp3] werden.

Überhaupt sind alle Songs gut und einen hervorzuheben ist unmöglich. Anzumerken ist aber, dass Lamb On The Lam (In The City) mit 50 Sekunden Länge viel zu kurz ist!

Zusatzinfo: Auf der Seite des Labels gibt es auch die beiden Singles vom ersten Album (als mp3 und mov), die bei zwei IndieFeed-Podcasts vorgestellt wurden (und durch die ich auf die Band aufmerksam wurde).

  1. Das einzig Nervige daran ist, dass man nach jeden Song erneut auf Play klicken muss. Oder habe ich da eine essentielle Funktion übersehen? []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

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