Blog-Parade: Entstehung eines Beitrags

Das Jahr fängt wirklich sehr paradenlastig an, doch bei so interessanten Themen wie die Entstehung eines Beitrags mache ich doch gerne mit. Auf geht’s

  • Woher bekommt ihr die Ideen für einen Blogeintrag?
    Wenn ich mehr als 13 Minuten mit fixiertem Blick auf ein und denselben Punkt an der Wand starre, dann trifft mich mit 88%-iger Wahrscheinlichkeit ein Geistesblitz!
    Im restlichen Teil der Fälle greife ich entweder auf witzige Alltagserlebnisse, Aufreger des Tages, regelmäßige Veranstaltungen (Foto-Projekt 52, Liedzeilen-Quiz, CD-Projekt 2008), Empfehlungen (Bücher, CDs, DVDs), Stöckchen oder Blog-Paraden zurück. Kurzum: die Themen ergeben sich von alleine!
  • Wie geht ihre genau vor, bei der Erstellung eines Beitrags? Von der Idee bis zum fertigen Artikel?
    Das Vorgehen hängt natürlich stark von der Idee und dem Inhalt ab. Während bei Stöckchen und Blog-Paraden der Rahmen meist vorgegeben ist, den man nur ausfüllen muss, ist es bei anderen Themen schon schwieriger. Wenn ich einen „freien“ Beitrag schreibe, dann gucke ich, was sonst im Internet an Informationen zu finden ist und binde das ein. Wenn es ein kurzer Beitrag ist (z.B. über ein Missgeschick im Alltag), versuche ich noch ein passendes Foto zu finden, damit der Beitrag ansprechender wird. Bei Empfehlungen habe ich mir meist schon während des Lesens/Hörens/Anschauens Gedanken oder Notizen gemacht, was ich schreiben möchte. Das muss dann nur noch ausformuliert werden.
    Wichtig finde ich, dass der Text wenigstens einmal vor dem Veröffentlichen durchgelesen wird. Das dient der Rechtschreibkorrektur[1], dem Finden von Fehlern, die durch durch Satzumstellungen entstanden sind und generell dem Aufpeppen des Beitrags, z.B. dem Entsorgen von Füllwörten und dem Ändern von gehäuft auftretenden gleichen Formulierungen.
  • Wie viel Zeit investiert ihr für das Schreiben eines Beitrags durchschnittlich?
    Auch das variiert stark. Bei einer kurzen Bemerkung (extrem selten) dauert es keine fünf Minuten, während bei es längeren und mehrteiligen Beiträgen schon mal fünf Stunden und mehr sein können. Beim Gros der Beiträge würde ich eine halbe bis ganze Stunde ansetzen.
  • Versucht ihr eure Beiträge nach dem Veröffentlichen noch bekannt zu machen? Sei es durch yigg, digg, seoigg oder durch spezielle Suchmaschinenoptimierung?
    Nö! Manchmal denke ich mir zwar, dass es schade ist, dass meine genialen Ergüsse nicht von mehr Menschen gelesen werden, aber im Grunde ist das nicht so wichtig. Ich denke, dass ich eine gute Anzahl von Stammlesern habe, von denen viele auch hin und wieder kommentieren bzw. trackbacken und das ist es, was mir wichtig ist. Das hier ist ja kein SEO-Blog, der auf Besucherzahlen und Werbeeinahmen abzielt. Wer mir jetzt vorwirft, dass ich dann bei Blog-Paraden wie dieser nicht mitmachen dürfte, dem entgegne ich, dass ich sowas aber gerne mache und durch so eine Aktion immer viele neue und gute Blogs kennen lerne.
  • Schreibt ihr Beiträge teilweise schon mehrere Tage vorher und veröffentlicht sie (automatisch) erst später?
    Ja, mein Liedzeilen-Quiz wird z.B. vorgeschrieben und zum angekündigten Zeitpunkt veröffentlicht. Ansonsten schreibe ich nicht mehrere Tage vorher, aber ich verschiebe öfter mal einen Beitrag um mehrere Stunden oder auf den nächsten Tag, wenn sonst die Frequenz zu hoch wäre (drei Beiträge pro Tag ist das absolute Maximum).
  • Wie regelmäßig schreibt ihr Blogeinträge?
    Wie schon in der vorherigen Frage angeklungen, schreibe ich so ein bis zwei Beiträge am Tag und immer in einem „vernünftigen“ Abstand. Es kann auch mal vorkommen, dass an einem Tag hier nix los ist.
  1. Obwohl die meisten Fehler durch die Browser-eigene Korrektur in Firefox bzw. Opera gefunden und berichtigt werden. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

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