Beginn des CD-Projektes 2008: Arctic Monkeys – Favourite Worst Nightmare

Mein CD-Projekt 2008 nimmt Formen an, schemenhaft zumindest und es haben sich Mitstreiter gefunden (Paddy sucht noch Vorschläge für die Handhabung seiner CD-Reihen).

Ich[1] stelle mir jetzt die organisatorische Frage: Welche Alben werden nach welchen Kriterien ausgesucht und wie genau und wie oft höre ich da rein? Zu genau sollte ich das nicht festlegen, denn sonst macht es keinen Spaß mehr. Am besten ich suche mir ein loses Kriterium aus und wenn mir das ausgesuchte Album zusagt, dann höre ich das solange, wie ich lustig bin. Momentan gehe ich chronologisch rückwärts und alphabetisch vorwärts vor, d.h. ich starte mit Alben aus dem letzten Jahr von Interpreten mit A.

Angefangen habe ich mit Arctic Monkeys – Favorite Worst Nightmare (in der schönen Digipack-Version[2] ). Mehr Infos zum Album bei en.wikipedia, Indiepedia (viele Infos, Links zu Kritiken), laut.de (Song für Song-Kritik) und last.fm (Reinhören in alle Songs möglich).

Um die Erfahrung des Albums noch zu intensivieren, gehören natürlich die Texte dazu. Am Rechner gestaltet sich das allerdings etwas schwierig und deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht und bin auf MiniLyrics gestoßen, das die Texte anzeigt:

MiniLyrics is a nice and advanced lyrics player that supports all major lyrics formats, has various options to display timestamped lyrics, and has a huge online lyrics database. It is skinnable and can automatically download lyrics and save them to the tags of mp3 files, or to separate text files.

MiniLyrics-Panel in MediaMonkeyMiniLyrics unterstützt 18 Musikabspieler[3], natürlich auch MediaMonkey. Mit dem Skript Embedded MiniLyrics ist das Programm in MM in einem dockbaren Panel verfügbar. Darin wird der Text angezeigt und die aktuelle Textzeile wird hervorgehoben (siehe Ausschnitt rechts, Klick für Vergrößerung).

Wie man im Ausschnitt sieht, habe ich das Album schon einige Male gehört, auch weil der letzte Song 505 einer meiner Lieblingssongs des letzten Jahres ist. Die Bewertungen sind noch nicht endgültig und je öfter ich das Album höre, desto mehr Punkte werden vergeben. Das ist oft so, weil viele Songs erst eine Weile brauchen, bis sie voll zur Entfaltung kommen (und weil Bekanntes meist besser beurteilt wird).

Eine Albumkritik will ich an dieser Stelle nicht wagen, nur dass mir das Zweitwerk wesentlich besser gefällt als das Debutalbum Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not (das wiederum in der Kategorie bester Albumtitel aller Zeiten abräumt). Die Einzelwertungen der Songs sind zwar im Durchschnitt besser, aber das zweite Album ist irgendwie flüssiger und lässt einen nicht ganz so atemlos zurück.

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Now playing: Arctic Monkeys – 505
via FoxyTunes

  1. Erster Absatz fängt mit Mein an, der zweite mit Ich. Und da redet man andauernd von Selbtrefernzialität in der Blogosphäre! []
  2. Digipacks spalten ja zwie, weil sie auffallen. Das kann man positiv und negativ sehen. Noch sehe ich das positiv, weil ich nicht so viele davon habe und sich meine CD-Regale recht einheitlich präsentieren. []
  3. Was ist eigentlich der deutsche Überbegriff für diese Programme? []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

6 Gedanken zu „Beginn des CD-Projektes 2008: Arctic Monkeys – Favourite Worst Nightmare“

  1. Och, da hätte ich aber jetzt wirklich gerne eine Bewertung gelesen. 😎

    Ich habe beide Alben (natürlich das zweite auch im Digipack, was mir aber nicht so gefällt), sowie die EP „Who The Fuck Are Arctic Monkeys?“, sowie mehrere Singles (die tun immer drei Titel zusätzlich auf die Singles, heißer Tipp, wenn du mehr hören willst!).

    Ich finde das erste Album besser (neben „Waterloo To Anywhere“ von den Dirty Pretty Things eines der besten Gitarrenalben der letzten Jahre!), mein Lieblingstitel aus „Favourite Worst Nightmare“ ist „The Bad Thing“. Am Erstling gefällt mir gerade, das man atemlos zurückbleibt.

  2. Ich hätte auch sehr gerne eine Bewertung gelesen!

    Zumal die angebliche Magie der Arctic Monkeys komplett an mir vorbeigegangen ist und ich noch nicht so richtig was mit denen anfangen kann! Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, daß sie unglaublich „unruhig“ sind und das macht mich immer so nervös!

    Das letzte Mal hatte ich dieses Gefühl bei Carter USM, die man nicht mehr unbedingt kennen muss und die auch einen etwas anderen Musikstil fabrizierten. Aber das Gefühl beim Anhören war ungefähr ähnlich.

  3. OK, Kinners, morgen jibbet ne Rezension! Aber erwartet nix lyrisch oder musikalisch Wertvolles!

    @roman
    danke für die Tipps, ich meine die EP bei emusic schon gesehen zu haben – da greife ich mal zu

    @postpunk
    Mir waren die Monkeys am Anfang auch nicht so sympatisch. Ich musste die Videos von „When the Sun Goes Down“ und „A view from the afternoon“ mehrfach sehen, um sie mir warm zu hören. Vielleicht gefällt mir deswegen das zweite Album auch besser, weil sie nicht ganz so atemlos sind 🙂

  4. Ich muss sagen, dass ich das erste Album wesentlich besser finde, als das Neue.
    Die Gitarreneinlagen find ich schöner und auch das Schlagzeug wird meiner Meinung nach mehr verwendet. Das Neue ist mir hingegen zu sanft. Auch wenn ich dir Recht geben muss, dass das erste Album nicht ganz wie aus einem Guss wirkt, sondern die Titel teilweise mehr so für sich stehen. Das Zweite ist da gestylter, aber vielleicht gefällt mir auch grade das nicht daran.

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