Archiv für den Monat: Dezember 2007

Gleich gibt es hier eine Riesensauerei…

…wenn ich geplatzt bin.

Merke: Das einzelne (gefüllte) Raclette-Pfännchen an sich ist völlig unscheinbar und macht lange nicht satt. Aber in gehäufter Form auftretende Pfännchen dieser Art können ein gewissen Gefühl des Unbehagens hervorrufen.

Es helfen alkoholische Erzeugnisse, die eine namentliche Ähnlichkeit zu einem “berühmten” italienischen Sänger haben. Allerdings haben diese dann am nächsten Morgen auch so ihre Nachteile. Doch noch ist es offensichtlich nicht so weit!

Liest das noch einer vor Mitternacht?!? Wünsche jedenfalls guten Rutsch gehabt zu haben und dass der Start ins neue Jahr erfreulich verläuft!

Dies ist kein Jahresrückblick in jeglicher Hinsicht

Schon gemerkt? Es ist Silvester-Morgen. Früh am Morgen[1]. Zumindest im Moment, da ich diese Zeilen verfasse. Wir werden sehen, zu welchem ungleich späteren Zeitpunkt dieser Beitrag das Licht der Blogwelt erblickt.

Wie vielleicht Einige bemerkt haben (es knallte draußen bestimmt öfter mal die letzten Tage) ist das Jahr mal wieder rum[2] und ein neues mit der Bezeichnung 2008 steht vor der Tür. Nun ist es seit jeher üblich, dass aus diesem Anlass in Print, Funk und Fernsehen ein Blick zurück im Zorn erfolgt. Zwar unverständlicherweise oft schon Ende Oktober[3], aber man möchte ja der Erste sein!

Oha, jetzt bin ich doch ein wenig in die Formulierungen und Wendungen der Jahresendrhetorik verfallen! Muss an der Jahreszeit liegen.

Smilie by GreenSmilies.comSmilie by GreenSmilies.com [Hübsch, wa? Kommt noch mehr!]

Interna Oder: Doch ein Rückblick

Wer bei einer solchen Überschrift schmutzige Bloggeheimnisse erwartet, der wird leider enttäuscht. Aber es werden auch keine monatlichen Highlights herausgearbeitet. Es werden nur ein paar Monate gehighlightet! Dafür müsste ich jetzt eigentlich einen Blick ins Archiv werfen. Ach, das ist ja nicht so kompliziert, also los.

Im Januar befand ich mich noch im Blogröschenschlaf und habe sagenhafte elf Beiträge verfasst. Doch dann war der flash zum ersten Mal da und mein kometenhafter Aufstieg begann. Das zeigte sich im Februar durch die wahnsinnige Zahl von 28 Beiträgen und 24 Kommentaren. Wer jetzt denkt, das wurde im März weiter gesteigert, der irrt gewaltig, denn da passierte nicht viel. Könnte daran liegen, dass ich in Kanada urlauben war und meine Schreibwut eher in Postkarten abließ.

(Post)Punk-Compilations soweit das Auge reicht

Schon wieder ein Musikbeitrag! Bitte um Entschuldigung an alle gelangweilten Leser, aber ich bin gerade auf einem Trip (manche verstehen mich vielleicht). Der folgende Beitrag wird vielleicht etwas schwer zu verdauen sein, aber am Ende gibt es ein kleines Rätsel und zwischendurch einige wertvolle Tipps.

Vor einiger Zeit habe ich zwei Compilations aus Amiland bestellt, welche dort nämlich vergleichsweise günstig zu erstehen sind und vor allem natürlich, weil diese zwei Sahnestückchen schon lange auf meinen Wunschzettel standen.

Für Informationen bzgl. des Inhaltes verweise ich auf die obigen Links. Vielleicht hat der eine oder andere die ja auch schon im CD-Regal stehen[1] oder träumt davon, dass dies irgendwann mal der Fall ist. Deswegen mein Tipp: Bei Amazon USA gibt es die derzeit für jeweils 40 Dollar. Mit Versand, Zoll und MwSt. kostete mich das umgerechnet und insgesamt 74 Euro. Im heimischen Amazonas dagegen kosten die zusammen das Dreifache!

Als das (riesige) Paket denn endlich ankam, musste dieses Ereignis natürlich fotografisch festgehalten werden:

Nettes Arrangement

Und als dritten im Bunde gab es dann The Brit Box: U.K. Indie, Shoegaze, and Brit-Pop Gems of the Last Millennium[*], die für 30 Euro plus Versand über einen Marketplace-Verkäufer erhältlich ist.

Eine musikalische Zeitreise durch die 80er und 90er (wie der Titel schon sagt) und man trifft auf viele geschätzte Bekannte und findet neue Freunde, die einen weiteren Blick wert sind.

Song: All The Pop Songs In The World

Heute nacht erst entdeckt, heute morgen drüber gebloggt und schon mein eigen: das Album Strange Place Called Home[Amazon-Partner-Link] von Martin Gallop mit dem genialen All The Pop Songs In The World. Jetzt kann ich auch die korrekte und vollständige Textstelle angeben, die ich heute morgen nur rauszuhören versucht habe aus dem Soundschnipsel auf der offiziellen Seite:

is there really no sympathy out there on my dial[1]
passion with a frequency that could make me smile
every one of these pop songs I’m sure you’ve all heard
but tell me when was the last time you listened to the words

nine times out of ten they’ll be singing about his or her girl or boyfriend
and i can take a lot of gushing sentiment
but tonight this is going outside my tolerance because

all the pop songs in the world
are never going to bring back that girl
she is gone and that’s a fact
and not even number one is going to bring her back

Herrlich! Und im Blödmarkt meines Vertrauens für nur 10,99 Euro zu haben! Das war ein richtiges Schnäppchen, denn auch die anderen Songs gefallen mir sehr gut, besonders Mannequin (cleverer, witziger Text) und Disintegrating (humorvoller Text). Also prinzipiell sind die (selbstgeschriebenen) Texte alle sehr geistreich und die Musik ist ein guter Mix aus Country/Folk und Blues/Jazz. Ein Amazon-Rezensent, der Martin Gallop live gesehen hat, meinte

Das erinnerte mich dann direkt an Billy Bragg and Wilco, Adam Green oder auch Counting Crows. Abwechslung ist also mit diesem Album garantiert. Entweder als Hintergrundmusik oder zum Hinhören…

Musikempfehlungen zum Jahresausklang

Der größte Vorteil eines Abstechers in den Südwesten ist das Radio, also SWR3. Ob das nun daran liegt, dass es im Nordosten keinen guten Sender gibt, oder dass SWR3 tatsächlich so gut ist. Allein schon wegen Kai Karsten[1] lohnt sich die Beschaffung eines Radios. Und natürlich wegen der Musik! Womit wir endlich auf das eigentliche Thema zu sprechen kommen.

Heute nacht habe ich so mit halbem Ohr zwei fantastische Songs mitbekommen und selbst wenn Ihr die schon lange, lange kennt, verzeiht mir, ich bin ja da oben im Norden von allem abgeschnitten!

Ghosts – Stay The Night

Fangen wir mit einem britischen Quartett an, die ihr erstes Album The World Is Outside im Sommer veröffentlichten. Das Video zur erste Single Stay The Night haben sie schon im Februar bei YouTube eingestellt. In vielen Berichten und Kritiken werden sie mit Keane verglichen, aber der Song hier erinnert eher ein bisschen an Razorlight und flauschige Arctic Monkeys. Wer also in diese Richtung interessiert ist, kennt die Jungs entweder schon oder sollte sie sich jetzt mal anhören.

Mehr Infos und Songs zum Anhören: SWR3-Plattenkritik, Last.fm, MySpace, offizielle Seite.

Martin Gallop – All The Pop Songs In The World

Dies ist jetzt doch ein relativ neuer Song von einem älteren Newcomer aus Kanada, der seit Jahren in Deutschland lebt. Auf der offiziellen Seite kann man in das vor gut einem Monat erschienene Album Strange Place Called Home reinhören. Der erste Song All The Pop Songs In The World macht richtig Laune und erinnert mich vom Text her ein wenig an den Film High Fidelity, wo es darum geht, dass alle Popsongs der Welt sie nicht zurückbringen werden. Einfach herrlich ironisch und lockerleicht:

Keine externen Festplatten in virtuellem Windows

Im folgenden Beitrag werde ich mit Fachbegriffen um mich werfen. Es geht mir aber nicht primär darum, dass der geneigte Leser versteht, was mein Problem ist, sondern nur, dass ich ein Problem habe!

Es läuft nicht gut für mein virtuelles Windows! Ich bin kurz davor, aufzugeben und entweder den Fenstern völlig abzuschwören (was utopisch wäre) oder meinen Rechner wieder platt zu machen und Windows neu zu installieren (und dann wieder einen klassischen Dualboot). Beide Varianten bedeuten suboptimale Lösungen und einfach nur viel Frust!

Aktuell ist mein Problem, dass ich meine externen Festplatten unter Windows nutzen möchte. Das ist wichtig, da ich dem virtuellen Windows nur 8 GB Festplattenplatz zugewiesen habe und den zusätzlichen Speicherplatz einfach brauche. Bzw. dann nicht alles hin und her kopieren müsste. Bzw. kann ich ja gar nicht erst, weil ich nicht rankomme!!!

Mittlerweile habe ich es zumindest geschafft, dass in VMware die Festplatten als Removable Devices -> USB Devices angezeigt werden (mithilfe der Tipps in diversen Foren). Aber so ganz bin ich nicht durchgedrungen, denn die Installation in Windows schlägt schlussendlich fehl und im Gerätemanager bietet sich mir folgendes Bild (Man beachte bitte das jungfräuliche Windows!):

USB-Festplatten nicht nutzbar

Diverse Neustarts und Reboots, Ein- und Ausstöpseln brachten keine Besserung der Situation und das macht mich wahnsinnig!

Ein bisschen ärgere ich mich natürlich auch über mich selber, denn ich bin so abhängig von Windows. Und ich kann mich nicht dazu durchringen, dem einfach abzuschwören. Da habe ich nun auf meinem Privatlaptop Kubuntu installiert, obwohl es eigentlich genau umgekehrt sinnvoll wäre. Für die Arbeit ist Linux die bessere bzw. mindestens gleichwertige Lösung, aber für mein Privatvergnügen (Musik!) komme ich mit Windows besser klar.

Wundersame 12,5 Grad…

zeigte gestern der Temperaturmesser im Auto an. Der hatte kurz zuvor Bekanntschaft mit einem Plastikteil auf dem Standstreifen (der Autobahn) gemacht. Das wiederum lag da, weil nur wenige Sekunden vorher ein Mini erst in die rechte Leitplanke gekracht war und dann nach einer kleinen Rutschpartie auf der linken Spur zum Stehen kam. Wir bzw. natürlich der Fahrer unseres Autos musste auf dem Standstreifen ein Bremsmanöver ausführen, da das Auto direkt vor uns auf der rechten Spur bremste[1].

Zum Glück war nicht allzu viel los, aber genau deshalb war wohl auch die linke Spur noch so rutschig, dass der Mini sein Überholmanöver nicht erfolgreich abschließen konnte. Uns hatte er auch mit der an sich ja vernünftigen Geschwindigkeit von ca. 140 km/h überholt. Bei Temperaturen knapp über Null und mit Schnee auf der Fahrbahn sollte man das besser lassen!

Nach so einem Erlebnis wird einem wieder bewusst, wie schnell sowas gehen kann und als ich dann gestern noch von dem Song We’re All Going To Die erfahren habe, den Marc in der Wissenswerkstatt besprochen hat (mit Videos), dann passt das wie die Faust aufs Auge!

Der anschließend verzehrte Wildschweinbraten schmeckte nach dem Schock umso besser. Der Temperaturfühler allerdings zeigte auch auf der Rückfahrt Temperaturen zwischen zwei und zwölf Grad an. Mitten in der schneebedeckten Eifel!

In diesem Sinne wünsche ich gute und unfallfreie Fahrt allen, die jetzt unterwegs sein müssen/wollen und fahrt vorsichtig!

  1. Zur Verhinderung solcher Situationen gibt es übrigens sowas wie Rückspiegel!! []

Verwirrung um doppelte Bandnamen am Beispiel Watershed

Gestern habe ich eine echte musikalische Offenbarung erlebt! Zwar nicht im Sinne von genialer Musik (bzw. doch, aber diese Offenbarung gab es schon vorher), sondern ich habe ein unglaubliche Entdeckung gemacht über eines meiner diesjährigen Lieblingsalben. Man sollte die Hände über dem Kopf zusammen schlagen vor so viel Dummheit meinerseits. Wer die folgenden Zeilen liest, der wird vielleicht an meiner (musikalischen) Zurechnungsfähigkeit zweifeln und mich eventuell sogar verachten ob meiner Ignoranz. Doch es gibt einige Erklärungsansätze, die die Sache etwas verständlicher machen (könnten).

Fangen wir von vorne an. Das Corpus Delicti ist das Livealbum Three Chords And A Cloud Of Dust II der Band Watershed. Auf dieses Album bin ich im iTMS gestoßen, als ich nach preisgünstigen Alben von Bands gesucht habe, von denen ich ein paar Songs kenne und gut finde.

Watershed kennen die meisten sicherlich vor allem wegen ihrer Hitsingle Indigo Girl (Video), das auf dem 2002er Album In The Meantime[*] ist. Dieses und auch das 2003er Werk Wrapped In Stone[*] hatte ich mir damals zugelegt. Leider ist das letztjährige Album Mosaic[*] nicht in Deutschland verfügbar. Diese drei Alben hatte ich also im Blick (gehabt) und auch meine Recherchen zur Diskographie bei laut.de lieferten dieses Ergebnis.

Alles weiß macht der Rau

In der ganzen Gegend sind Bäume und Wiesen mit Raufrost (oder Raueis) bedeckt und bescherte uns dieses Jahr sozusagen weiße Weihnachten. Das sieht von nah und fern beeindruckend aus und deshalb habe ich mal ein paar Bildchen gemacht (natürlich mit meinem neuen Stativ…) und präsentiere hier zwei davon. In Gimp habe ich ein bisschen rumgespielt mit den Farben, aber das waren nur kleinere Veränderungen. Die ganz große Version der Bilder (1,3 bzw. 1,6 MB) gibt es durch Klick auf das “Vorschaubild”.

Gezuckerte RoseRaufrost

Gerne hätte ich auch den hervorragenden Rehbraten fotografisch festgehalten, den wir heute im Kreise der erweiterten Familie kredenzt haben. Aber erstens wäre dem kein Foto geschmacklich gerecht geworden und zweitens wäre ein schnöder Rehbraten auch viel langweiliger als die herrliche gezuckerte Landschaft.