Archiv für den Monat: November 2007

Acoustic Aid (Dedicated to Freddie Mercury)

Rote SchleifeDa hat mir mein Unterbewusstsein die richtige CD für heute (bzw. morgen, dem Welt-Aids-Tag) empfohlen[1]: Acoustic Aid [Amazon-Partner-Link], eine Compilation, die 1992 veröffentlicht wurde und deren Erlöse der San Francisco AIDS Foundation zugute kommen.

Das Album ist Freddie Mercury gewidmet, der ein Jahr vor Erscheinen der CD an AIDS verstarb. Deshalb hat auch Brian May eine Grußbotschaft verfasst, die im Booklet zu finden ist:

Thank you for buying this CD. In doing so, you have furthered the good work being done by KOME[2] and the San Francisco Aids Foundation in combating this horrific virus which took Freddie from us. Aids has attacked and killed many of the talented and the innovators amongst us; now it threatens our friends, families and children, and is poised to cut swathes in every walk of life. Only by caring enough can we stop it.

With love,
BRIAN MAY

Das Erschreckende ist, dass AIDS 15 Jahre nach dem Erscheinen der CD kein bisschen weniger tödlich ist. Das darf man nie vergessen. Erst gestern hieß es wieder, dass die Infizierungsrate anstieg.

Nochmal zurück zur CD. Es sind bekannte Namen vertreten mit einigen vorher unveröffentlichten oder extra für diese Compilation aufgenommenen Songs. Meine Favoriten sind She Talks to Angels von den Black Crowes (intensivere Version als im Original-Video) und Keith Don’t Go von Nils Lofgren (Version ähnlich wie in diesem Live-Video). Aber eigentlich sind alle Songs hörenswert, sogar den ganzen Tag über immer und immer wieder.

Rundumkennleuchten stören vorm Fenster

Wer jetzt nicht weiß, was eine Rundumkennleuchte ist, dem hilft wie immer ein Blick in die Wikipedia:

Eine Rundumkennleuchte (RKL) oder auch Rundumleuchte ist eine Kennleuchte oder Warnlampe mit einem Abstrahlwinkel von 360°. Am bekanntesten sind Drehspiegelleuchten, die wie ein Leuchtturm einen umlaufenden Lichtkegel abgeben.

Rundumleuchten werden im Straßenverkehr, an gefährlichen Maschinen und Anlagen sowie bei Alarmanlagen zur Gebäudesicherung eingesetzt.

Warum habe ich diesen Fachbegriff hier bemüht? Nun, ich wurde diese Woche von zwei verschiedenen Rundumkennleuchten heimgeleuchtet, nämlich von Blaulicht und Gelblicht.

Ersteres gerade eben während eines Vortrages, was wie man sich vorstellen kann, eine unerwünschte Ablenkung darstellte. Dass die zwei Einsatzfahrzeuge und der Krankenwagen mit lauter Sirene ankamen und direkt neben unserem Gebäude anhielten, machte die Sache nicht weniger störend.

Der Einsatz dauerte länger (wahrscheinlich immer noch) und so hatte ich die Gelegenheit ein scharfes und aussagekräftiges Foto zu machen:

Feuerwehr mit Blaulicht

Von dem Gelblicht habe ich keinen Fotobeweis. Das wäre aber auch zuviel verlangt. Es begab sich nämlich am Dienstag zu nachtschlafender Zeit, als ein Müllauto an meinem Zimmer vorbeifuhr. Vorbeifuhr? Nein, es hielt für etwa zehn Minuten (gefühlt = 10 Stunden) an und das blinkende gelbe Licht sandte seine Strahlen direkt in mein Zimmer direkt auf mein Bett. Gibt es eine schönere Art geweckt zu werden? (Der Wecker klingelte einige Minuten später. So lange hätten die ruhig noch warten können!)

Mit dem schönen Gefühl, wieder was gelernt zu haben, werde ich sicherlich heute nacht besser schlafen und hoffen, dass mir in nächster Zeit keine Rundumkennleuchten begegnen.

Liedzeilen-Quiz (Probelauf)

Aufgemerkt Kinners, es ist Rätselzeit! Und zwar ein etwas anderes Format, als man es sonst kennt. Es wird nicht eines der beliebten Bilder- oder Fotorätsel werden und keine Fragen zu Film und Fernsehen. Nein, hier geht es, wie der Titel schon verrät, um Liedzeilen.

Dabei soll dieses Rätsel hier und jetzt ein Test sein. Und wenn es Spaß macht und genug Zuspruch findet[1], werde ich das öfter machen und auch CDs verlosen! Andi hat mich auf die Idee gebracht, weil er aussortierte DVDs verlost hat. Welche genau ich da unters Volk bringen werde, weiß ich noch nicht, aber werden sicherlich interessante Stücke dabei sein[2].

Ein paar Worte zum Aufbau des Quiz’s Quizes Quizzes Rätsels: Zu erraten sind Liedzeilen, die von mir umschrieben werden. Dabei werde ich auf den Interpreten und den Songtitel eingehen und auch auf die entsprechenden Textzeilen, damit es eindeutig wird. Verstanden? Wenn nicht, geht es mit dem ersten Beispiel los. Viel Spaß beim Raten!

Der Song findet sich auf einem Konzeptalbum und bringt in nur vier Zeilen vier der fünf Sinne unter. Die berühmteste Version stammt von einem Briten mit schütterem Haar.

Kann da jemand was mit anfangen? Wenn es heute abend nicht mehr erraten wird, gibt es morgen früh weitere Hinweise. Nun viel Spaß beim Raten!

Rätsel gelöst! Cimddwc hat’s gewusst. Glückwunsch! Und das obwohl ich bei der Beschreibung einen Fehler gemacht habe – Asche auf mein Haupt! Ich meinte jedenfalls die Zeilen

Plays by sense of smell.
Always has a replay,
‘n’ never tilts at all…
That deaf dumb and blind kid

Zum Nachlesen: Text von Pinball Wizard von The Who. Meine Beschreibung war irreführend, denn “dumb” ist ja kein Sinn (bzw. die Abwesenheit davon) – da habe ich Reden mit Schmecken verwechselt. Insofern war cimddw’s Antwort

Can’t hear those buzzers and bells,
Don’t see lights a flashin’
Plays by sense of smell.

sogar noch besser!

Gut, dass das nur der Probelauf war. Aber wie es scheint, ist die Idee gut angekommen und dann werde ich nächste Woche ein neues Rätsel veranstalten. Diesmal mit einer besseren Beschreibung und ich werde wohl entweder morgens oder am frühen Nachmittag anfangen, damit ich länger Tipps geben kann.

  1. Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl! []
  2. Von meinen Lieblings-CDs werde ich mich natürlich nicht trennen! []

Im Finanzamt ist noch Sommer

Im folgenden Bild zwei Wartenummern aus Greifswalds Amtsstuben. Wer errät, bei welchem Amt ich zuerst war?

Gezogene Nummern in Greifswalds Ämtern

Wer jetzt auf die Meldebehörde getippt hatte, lag völlig daneben, denn mir wurde im Standesamt (und auch telefonisch beim Finanzamt) gesagt, dass das Finanzamt mein Anliegen erledigen könnte. War natürlich nicht so und so bin ich weiter ins Einwohnermeldeamt gefahren, das ja im Gegensatz zum Finanzamt nicht durchgehend geöffnet hat (wie mir die Dame am Telefon mehrfach freudestrahlend versicherte) und so musste ich noch einige Minuten warten.

Doch trotz der Fahrt zwischen den Ämtern und der zweifachen Wartezeit war ich eine Dreiviertelstunde VORHER im Einwohnermeldeamt. Fantastisch, was?!? Naja, liegt wohl eher daran, dass (der Nummernziehapparat) im Finanzamt noch nicht auf normale Zeit umgestellt ist. Wäre es umgekehrt, hätte ich gemutmaßt, dass die sowieso nie auf Sommerzeit umstellen, weil die Uhren ja einige Monate später sowieso wieder zurück gestellt werden.

Dabei könnte man sich die Umstellerei bei den Automaten sparen, wenn die Uhrzeit nicht auf dem Zettel stehen würde. Für eine eindeutige Zuordnung reicht doch das Datum und die Nummer, oder?

Bayerisch ist eine Fremdsprache

Knick im Ohr (Lauscher-Skulpur)Gestern abend habe ich mich nach langer Zeit mal wieder einem deutschen Film zugewandt. Deutsch? Nein, der war bayerisch![1]

Es handelte sich um Wer früher stirbt, ist länger tot[Amazon-Partner-Link]. Dazu gibt es schon eine kurze Zusammenfassung und treffende Beschreibung bei den Milchjunkies und deshalb verkneife ich mir das hier.

Es geht mir ja hauptsächlich um die Sprache in diesem Film: die Handlung spielt in einem kleinen bayerischen Dorf und die Schauspieler/innen sprechen alle in diesem Dialekt inkl. vieler (Fremd-)Wörter, die von Ausländern, d.h. den Einwohnern Deutschlands nicht verstanden werden. Vor allem nicht, weil sie im schnell gesprochenen und ebenfalls unverständlichen Rest untergehen. Wir mussten den Film mit Untertiteln schauen!

Man mag es kaum glauben (oder zugeben), aber ansonsten hätten wir praktisch nichts mitbekommen. Das ist offensichtlich auch den Verantwortlichen[2] aufgefallen und so hat man aus der Not eine Tugend gemacht und bietet die DVD auch in einer Sonderedition mit einem Sprachführer Bayrisch an.

Bildquelle: Pixelio

  1. Wo das e in bayerisch herkommt, liest man am Besten beim Zwiebelfisch nach. []
  2. Produzenten, Verleih, Vermarkter, … []

Mein Umstieg auf Linux: erste Rückschläge

Prinzipiell bereue ich es nicht, ganz umgestiegen zu sein von Windows XP auf Kubuntu Linx. Aaaaaber da sind schon so einige Kleinigkeiten, die einen weniger Entschlossenen sicherlich zur Umkehr bringen könnten. Folgende Probleme sind derzeit akut und wenn jemand einen bombensicheren Tipp zur Behebung hat, dann bitte raus damit.[1]

  • CopyrightAbspielen kopiergeschützter DVDs. Zur Erklärung bitte hier nachlesen. Leider funktionierte die dort beschriebene Lösung nicht und auch keiner der Player hier behob das Problem. Schön, dass man bei Linux dutzende freie Alternativen für eine Aufgabe hat, aber eine davon möge dann bitte funktionieren!
  • Windows-Installation in virtueller Maschine. Der VMware Server funktioniert bestens, das Erstellen der virtuellen Maschine war einfach. Nach dem Einlegen der Windows-(Recovery-)CD erscheint dort der Startbildschirm, wo die Sprache ausgewählt werden soll. Und hier liegt das Problem: nach dem Klick auf “Deutsch” erfolgt keine Reaktion! Leider kann man das Menü nicht per Tastatur steuern, sondern benötigt eine Maus. Ideas anyone?
  • digiKam LogoImport des Bilderkatalogs aus Photoshop Elements in digiKam. Mit digiKam kann man glücklich werden (Featureliste). Nach dem ersten Ausprobieren[2] bin ich begeistert, vor allem weil die Aufteilung und Funktionsabläufe ähnlich wie in Photoshop Elements sind. Damit habe ich bisher meine (umfangreiche) Fotosammlung verwaltet und entsprechend viele Alben und Tags angelegt. Muss ich das jetzt für digiKam alles nochmal machen oder gibt es dafür ein Importprogramm? Das würde echt viel Arbeit ersparen! Leider ergab eine Suche relativ wenig, da der Suchbegriff digiKam fast nur falsch positive Ergebnisse liefert.

Weihnachtliches 3×3

Schwuppdiwupp, in einem Monat ist Heilig Abend! Ich habe gerade zum ersten Mal in diesem Jahr hochoffiziell Last Christmas gehört[1] und ich bin es auch nach zwanzig Jahren noch nicht leid (geht nicht nur mir so).

Nach diesem kleinen Schlenker zum eigentlichen Thema, denn es regnet nicht nur Rentiere, sondern auch Stöckchen. In diesem Zusammenhang noch einen kleinen Schlenker: das kam nicht im Tellerrand an, sondern wurde von mir gesichtet. Ob das daran liegt, dass Technorati wieder hinterherhängt, oder ein generelles Problem, ist nicht bekannt. Falls also jemand in letzter Zeit nach mir geworfen hat, aber keine Antwort bekam, bitte melden![2]

3 (materielle) Wünsche zu Weihnachten
Nun, wenn es explizit materiell zugehen soll, dann hätte ich gerne unter dem Weihnachtsbaum ein Stativ, ein neues Notebook und eine große Kiste mit all den Dingen, die ich mir eigentlich schon immer gewünscht habe, die mir aber bei solchen Gelegenheiten nicht einfallen wollen.

3 Menschen, mit denen ich gerne Weihnachten feiern würde
John Cusack, Adam Levine und Elvis (die Frage war so gemeint, oder?)

3 Menschen, die von mir ein Weihnachtsgeschenk erhalten
Also da wäre ein/e bewichtelte/r Blogger/in[3], Mitglieder meiner Familie und Elemente meines Freundeskreises. Oh, Menschen waren gefragt?!? Hach, jetzt habe ich schon geantwortet.

3 Menschen, die das Stöckchen fangen sollen
Höhö, äh HO HO HO! Sol ich jetzt mal ganz kreativ sein und den caesar vorschlagen?[4] Dann wäre da Basti, der ganz neu auf meinem Radar ist, aber einen beneidenswert hübschen Blog hat. Und Sari hat sich ja schon mit dem Thema Wunschzettel befasst (auch bei diesem Beitrag kommt Bewunderung und Neid auf!).

Beth Hart – Delicious Surprise

Heute mal eine Empfehlung, die mir selber empfohlen wurde und zwar ganz offiziell vom Empfehlungen-Radio des Last.fm-Players. Ich bin ganz hin und weg ist von dem folgenden Song, den der geneigt Leser sich selber zu Gemüte führen kann durch einen Klick auf den Play-Knopf hier Beth HartDelicious Surprise

Na, zuviel versprochen? Bzw. wer nicht reinhören möchte/darf/kann, dem sei gesagt, dass es wir es hier mit einer jungen, kraftvollen Stimme zu tun haben, die von akustischen Gitarren untermalt gute Laune verbreitet[1].

Kommt der Name vielleicht bekannt vor? Ja, sie hatte vor einiger Zeit einen größeren Hit mit Beth HartLeave the Light On

Das war bei Weitem nicht der Anfang für die junge Frau, denn der mir empfohlene Song stammt von ihrem zweiten Album Screamin’ for My Supper *, das schon 1999 erschien. Auch Leave The Light On* ist ursprünglich von 2003, wurde aber in Deutschland erst letztes Jahr veröffentlicht. Wirklich ganz neu dagegen ist 37 Days*, das bisher nur als Import zu haben ist.

Ganz hervorragend. Diese beiden Alben werden sicherlich dieses Jahr auf meiner Wunschliste landen!

*[Amazon-Partner-Link]

  1. Wer jetzt doch reingehört hat, darf gerne eine treffendere Beschreibung beisteuern. []

Ab heute Schwer verliebt! (Filmrätsel-Gewinn)

Ui, das war schnell! Besten Dank, Andi! Kaum ging die verloste DVD auf den Weg nach Norden, schon ist sie angekommen:

Gewonnen: DVD von Andis Filmeraten

Zusammen mit einem hübschen blauen Brief, der nicht handschriftlich verfasst wurde, weil Andi meinte, dass man seine Schrift sowieso nicht entziffern könnte …

Andi, du hast dich gewundert, warum ich das so schnell wusste. Das habe ich ja schon versucht zu erklären.

Zum Nachlesen: FilmrätselAuflösung