Eine weitere Buchempfehlung, diesmal für ein Buch über das ich zufällig gestolpert bin und das sich als absoluter Glücksgriff entpuppte. Auch hier handelt es sich um ein Buch das erst in Blogform existierte (der Blog aber mittlerweile nicht mehr). Wusste ich aber vorher nicht. Gibt es da mittlerweile ein eigenes Genre für? Müsste man mal recherchieren…
Jedenfalls ist mir das Buch beim Stöbern in einer Buchhandlung aufgefallen, als ich Lesestoff für eine Bahnreise gesucht habe. Wie gesagt, es erwies sich als absoluter Glücksgriff und ich habe öfter laut aufgelacht[1].
Wollt Ihr jetzt noch wissen, worum es überhaupt geht? Ja, das wäre vielleicht noch wichtig zu erwähnen. Der Autor Jan Weiler ist dem Einen oder Anderen vielleicht ein Begriff durch das Buch Maria, ihm schmeckt’s nicht[Amazon-Partner-Link] (das ich aber (noch) nicht gelesen habe). Im vorliegenden Buch beschreibt er seine neunmonatige Leserreise durch ganz Deutschland. Dabei lernt man viel und es werden auch hier und da ernstere und nachdenkliche Töne angeschlagen, aber im Großen und Ganzen ist es wirklich sehr, sehr amüsant und witzig geschrieben. Sehr oft liest man einfach nur staunend und ist richtig neidisch auf die gekonnt gebastelten Satzkonstruktionen. Mein Lieblingsbeispiel stammt aus dem Kapitel Rostock. Im Auftrag der freien Marktwirtschaft und obwohl es etwas länglich erscheinen mag, empfehle ich das vollständige Durchlesen, denn ein Lachanfahl (oder zumindest ein Mundwinkelzucken) ist garantiert:

