Die nicht-religiöse Tageszeitung The Christian Science Monitor[] veröffentlichte letzte Woche einen interessanten Artikel von Kenneth Ballen.[]
Der Artikel stellt zwei Umfragen in den USA und den bevölkerungsreichsten muslimischen Ländern (Indonesien, Pakistan, Bangladesh, Nigeria) gegenüber. Gefragt wurde nach “Bomben- und anderen Angriffen, die absichtlich gegen Zivilisten gerichtet” sind. Antwortmöglichkeiten waren u.a., dass diese Angriffe “niemals gerechtfertigt” oder “oft oder manchmal gerechtfertigt” sind.
Die Umfrage in den USA wurde im Dezember 2006 vom Program on International Public Attitudes (PIPA) der Universität Maryland durchgeführt. Weniger als die Hälfte (46 Prozent) der Amerikaner antworteten “niemals” und fast ein Viertel (24 Prozent) meinten “oft oder manchmal”.
In den muslimischen Ländern wurde die Studie von Terror Free Tomorrow durchgeführt. Das Ergebnis war, dass die drei asiatischen Staaten zu mindestens Dreivierteln solche Angriffe als “niemals gerechtfertigt” sehen (Indonesien: 74 Prozent, Pakistan: 86 Prozent, Bangladesh: 81 Prozent). Die Zahl für Nigeria wird nicht erwähnt.
Weiter wird auf die negativen Folgen der wiederholten Stereotypisierung von Muslimen in den Medien und von der Minderheit der Radikalen selber hingewiesen. Dadurch ist es einerseits schwierig in muslimischen Ländern Unterstützung für den Krieg gegen den Terror zu finden. Andererseits bekommen dadurch die radikalen Gruppierungen weiter Futter für ihre Anschuldigungen gegen den Westen.
Die Organisation Terror Free Tomorrow hat in den letzten zwei Jahren mehr als zwanzig Studien in muslimischen Ländern durchgeführt mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen (World’s Largest Muslim Countries Welcome U.S. Navy, American Aid Key to Favorable Muslim Public Opinion, und weitere).
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Vom Mythos, dass Islam und Terror gleichzusetzen sind
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