Der nicht-gescannte Inhalt meiner Tasche(n)

Heute ist Stöckchen-Tag, aber das muss sein, denn morgen wird gefeiert[1]. Das zweite Stöckchen für heute (und seit gefühlten drei Monaten) kommt von Dee, die meinen Tascheninhalt sehen will und zwar auf meinem Scanner.

An sich sollte das eine lösbare Aufgabe sein, denn ich besitze sogar ein solches Gerät. Allerdings macht mir der kleine Pinguin einen Strich durch die Rechnung, denn egal mit welchem Programm ich es versucht habe (Gimp, Kooka, digiKam), es endete entweder mit einer kryptischen Fehlermeldung oder einem Absturz des Programms[2]. Als Gegenargument könnte man jetzt eine Internetrecherche anbringen. Aber man möge beachten, dass Internetzugang und Scanner sich an zwei völlig verschiedenen Orten befinden und da wird die Sache kompliziert!

Inhalt meiner TaschenAushilfsweise habe ich den vorbereiteten Scanner fotografiert (das Foto ausgedruckt, das dann gescannt, einen Screenshot vom Scan gemacht, diesen in Powerpoint eingefügt, die PP-Datei mit dem Windows-Bild-und-Faxbetrachter geöffnet, gespeichert) und hier hochgeladen (Klick für größere Version). Aufgrund dieser umständlichen Prozedur ist das Bild wahrscheinlich nicht qualifiziert für Face Your Pockets, da auch verständlicherweise nicht mein Gesicht mit gescannt wurde.

Die hier sichtbaren Elemente finden sich zu gleichen Teilen in meiner Hosen-, Jacken- und Umhängetasche. Was wohin einzuordnen ist, das variiert mit der Zeit (und auch innerhalb des Raumes). Wer sich wundert, warum da in der Ecke „zensiert“ steht: das ist der Zettel, wo ich Ideen für mein Liedzeilen-Quiz aufschreibe. Die sollen natürlich geheim bleiben!

Zum Abschluss bleibt noch die Frage, wer sich als nächstes samt Tascheninhalt auf den Scanner legen soll. Nun, das lasse ich offen, da immerhin der Besitz eines (funktionstüchtigen und mit dem Rechner kommunizierenden) Scanners Voraussetzung für diese Übung ist. Also bedient Euch!

  1. Was genau? Bitte mal den Blick rechts auf die Sidebar richten. Feedleser mögen sich bitte auf zum Blog machen. Oder vielleicht lest Ihr das ja auch erst morgen und dann reicht evtl. ein Blick auf den nächsten Beitragstitel. Wenn man allerdings annimmt, dass der Verfassungszeitpunkt zum jetzigen Zeitpunkt schon einige Zeit zurückliegt, ist jede der beiden Optionen völlig unsinnig. []
  2. Man mag es ja kaum glauben, geschweige denn erwähnen, aber auch unter Linux gibt es Programmabstürze. Ist ja klar, dass ich das fertig bringe. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

3 Gedanken zu „Der nicht-gescannte Inhalt meiner Tasche(n)“

  1. Der CanonScanner in der Firma ist unter Ubuntu auch nicht zum laufen zu bringen. Schade, hätte dich gerne gescannt gesehen 🙂

  2. Da wimmelts ja nur so vor lauter Speichersticks. 🙂 Der Inhalt passt gut zu dir. :mrgreen:
    Mein guter alter Canon scanner ist leider das (einzige) Opfer der OS-umstellung im Frühjahr geworden und seitdem bekenne ich mich Scannerlos. Dass ich das so lange Aushalte wundert mich selber.
    Habe meinen Alten am Arbeitsplatz beim Arbeitsplatz neuen Herausforderungen ausgesetzt. Siehe hier

  3. Wirklich sehr einfallsreich, den Scanner abzufotografieren, wenn er selbst nicht scannt! 🙂
    Selbstverständlich werde ich für diesen Einsatz auch gern das Schneestöckchen bearbeiten.

Kommentare sind geschlossen.