Mein Umstieg auf Linux: erste Rückschläge

Prinzipiell bereue ich es nicht, ganz umgestiegen zu sein von Windows XP auf Kubuntu Linx. Aaaaaber da sind schon so einige Kleinigkeiten, die einen weniger Entschlossenen sicherlich zur Umkehr bringen könnten. Folgende Probleme sind derzeit akut und wenn jemand einen bombensicheren Tipp zur Behebung hat, dann bitte raus damit.[1]

  • CopyrightAbspielen kopiergeschützter DVDs. Zur Erklärung bitte hier nachlesen. Leider funktionierte die dort beschriebene Lösung nicht und auch keiner der Player hier behob das Problem. Schön, dass man bei Linux dutzende freie Alternativen für eine Aufgabe hat, aber eine davon möge dann bitte funktionieren!
  • Windows-Installation in virtueller Maschine. Der VMware Server funktioniert bestens, das Erstellen der virtuellen Maschine war einfach. Nach dem Einlegen der Windows-(Recovery-)CD erscheint dort der Startbildschirm, wo die Sprache ausgewählt werden soll. Und hier liegt das Problem: nach dem Klick auf „Deutsch“ erfolgt keine Reaktion! Leider kann man das Menü nicht per Tastatur steuern, sondern benötigt eine Maus. Ideas anyone?
  • digiKam LogoImport des Bilderkatalogs aus Photoshop Elements in digiKam. Mit digiKam kann man glücklich werden (Featureliste). Nach dem ersten Ausprobieren[2] bin ich begeistert, vor allem weil die Aufteilung und Funktionsabläufe ähnlich wie in Photoshop Elements sind. Damit habe ich bisher meine (umfangreiche) Fotosammlung verwaltet und entsprechend viele Alben und Tags angelegt. Muss ich das jetzt für digiKam alles nochmal machen oder gibt es dafür ein Importprogramm? Das würde echt viel Arbeit ersparen! Leider ergab eine Suche relativ wenig, da der Suchbegriff digiKam fast nur falsch positive Ergebnisse liefert.

So, ansonsten bin ich rundum begeistert von Kubuntu. Von Amarok habe ich ja schon geschwärmt und dann diese unkomplizierten Kleinigkeiten wie z.B. einfach abends shutdown -P +90 auf der Konsole eingeben statt umständlich ein extra Programm dafür zu installieren.[3] Sollte die Windows-Installation also irgendwann einmal erfolgreich verlaufen, dann muss ich mich mit dem Problem rumschlagen, welchen der beiden genialen Player ich nehmen soll …

  1. Bomensicher im Sinne von genauer Anleitung und nicht dass ich mal googeln soll. Meine eigenen Internetrecherchen haben nämlich nichts gebracht. []
  2. Wunderbarerweise wurde auch meine SmartMedia-Card sofort erkannt, welche unter Windows ignoriert wurde. []
  3. Wenn das zum Musik zum Einschlafen genutzt wird, ist das allerdings ein schlechtes Beispiel, da MediaMonkey einen Einschlafmodus bietet. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

7 Gedanken zu „Mein Umstieg auf Linux: erste Rückschläge“

  1. Moin Julia,

    das Problem mit den kopiergeschützten DVDs kenne ich und es gibt leider keine legale Lösung. Allerdings ist die Suchmaschine Deiner Wahl Dein Freund, wenn Du nach „automatix“ suchst.

  2. Zu dem VMware-Server kann ich sagen, dass nen Kumpel von mir qemu verwendet. Funktioniert ähnlich und kostet nix, vll erledigt sich dein Problem damit?

  3. automatix würde ich nicht verwenden … auf ubuntu.com gibt es eine anleitung zum abspielen von dvds oder halt videolan benutzen damit konnte ich ootb dvds abspielen und als vmware alternative kann ich virtualbox empfehlen… obwohl auch der vmware server eigentlich kein problem mit windows installationen hat bei mir jedenfalls nichts … liegt es vllt. daran das es eine recovery cd ist?

  4. Vielen Dank für Eure Tipps! Und dass Ihr so schnell geantwortet habt 🙂 .

    Zu dem DVD-Problem: das ist (sozusagen) gelöst.
    Ich habe ein wenig rumprobiert und mit VLC (video lan client) kann eine DVD geöffnet werden.
    Aber nicht alle! Die eine scheint wohl einen besonders fiesen Kopierschutz zu haben, denn auch das öffnen als einfache DVD (ohne Menüs) liefert in der Konsole lauter Fehlermeldungen (jeder einzelne Sektor wird als nicht lesbar angegeben…)

    Mit der virtuellen Maschine werde ich mich jetzt mal beschäftigen. Ich glaube aber nicht, dass es an vmware selber liegt, sondern, wie heyko schon meinte, daran dass es eine Recovery-CD ist.

    Ich habe eine normale Installations-CD problemlos mit der Tastatur installieren können. bzw. hätte, denn die darf ich nicht nehmen. Ärgerlich!

  5. DVDs: Google mal nach „libdvdcss“, besorg dir das Deb und feddich!
    VMWare: Es sollte in der Tat die Recovery-CD sein.
    Digikam: Keine Chance, da musst Du erneut ran.

    Kleiner Tipp: wiki.ubuntuusers.de hat auf so ziemlich alle Fragen eine Antwort. 🙂

  6. Ich bleibe bei meinem Fensterln von Klein&Weich 😉

    Allerdings habe ich beim Kauf meines neuen Laptops im August Acht darauf gegeben, dass ich XP drauf habe und nicht die neue Betaversion 8)

  7. Virtualbox sollte zum einen Teil das Problem lösen und zum anderen Teil einfach eine WinXP CD besorgen (im Netz oder von nem Bekannten) und die mit Nlite aufbohren. sprich, Servicepack integrieren, so noch nicht vorhanden, Treiber gleich integrieren und auch gleich die Serial und was man sonst noch so alles braucht. German-nlite.de oder so ähnlich sollte da eine sehr gute Anlaufstelle sein

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