Virtueller Besuch der Isle of Skye

In der November/Dezember-Ausgabe des National Geographic Traveller wird eine Umfrage veröffentlicht, in der eine 522-köpfige Jury die schönsten Inseln bewertet hat. Dabei wurde nach folgenden Kriterien gewichtet:

  • Environmental and ecological quality
  • Social and cultural integrity
  • Condition of historic buildings and archaeological sites
  • Aesthetic appeal; quality of tourism management
  • Outlook for the future

Erstaunlicher- und erfreulicherweise findet sich die Isle of Skye auf Platz vier wieder. Diese Insel vor der Westküste Schottlands (gehört zu den Inneren Hebriden) ist ein wunderschönes Reiseziel und sollte bei einem Schottlandbesuch auf jeden Fall mit auf dem Programm stehen. Ob nun als Tagesauflug (Anreise am besten mit Auto) oder für längere Zeit (es gibt eine Jugendherberge). Weitere Infos und Tipps bei Lonely Planet. Aufmerksam geworden auf diese Umfrage bin ich durch einen SpOn-Artikel, wo es auch eine interaktive Karte mit Bewertung und Beschreibung der Inseln gibt.

So, genug geschwafelt. Jetzt geht es auf einen kleinen Rundgang auf die Insel. Die folgenden Bilder stammen aus meinem flickr-Album „Schottland“ mit Bildern aus dem Nordwesten vom Mai 2003[1] und zur Isle of Skye im Jan 2004. Klick auf die Thumbnails führt zur entsprechenden Einzelbildansicht in der Galerie. Hier gibt es eine Auswahl der Bilder mit ein paar Erklärungen (die in der Galerie (noch) nicht vorhanden sind).

Bevor man die Skye Bridge überquert (was mittlerweile kostenlos ist), kommt man an Eilean Donan Caslte vorbei, angelblich das meistfotografierte Schloss (Schottlands?, der Welt?) und diente schon des öfteren als Filmkulisse. Auf so einer Reise sollte man sich bewusst sein, dass die Schotten an sich ein sehr, sehr liebenswürdiges und weltoffenes Völkchen sind und dass manche Gälisch sprechen[2]:

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Wenden wir uns erst mal gen Norden. Irgendwann taucht dann The Old Man of Storr auf, eine wirklich interessante Felsformation, wo ein schöner Wanderweg hinführt. Sollte man eine Picknickpause auf dem Weg zum Kilt Rock (Wasserfall) machen, bekommt man schon mal ungewöhnlichen Besuch:

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Dann erreicht man den Quiraing [ausgesprochen Käräng], von wo ich unverständlicherweise keine Fotos habe. Weiter geht es nach Westen ganz raus bis zum Neist Point, wo ein Leuchtturm wartet (wieder keine Fotos!). Auf dem Weg dorthin kann man ein wunderschönes Schild mit dem Inhalt Slow Children bewundern (wovon ich irgendwo ein Foto habe, aber wo?). Für Fotos vom Quiraing und Neist Point verweise ich auf die zwei Links.

Nun wollen wir aber mal ein bisschen weg von der Landschaft und wenden uns der Haupt- und größten Stadt Portree zu, die immerhin 2500 (in Worten: zweieinhalbtausend) Einwohner hat und mit hübschen Gassen, kleinen Geschäften und einem bunten Hafen aufwarten kann.

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Zum Abschluss noch ein paar Landschaftsbilder und die Empfehlung unbedingt mal ein paar Tage dort zu verbringen.

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Momentan ist die Insel übrigens in Sternenwanderer im Kino zu sehen. Wer noch mehr Überzeugungsarbeit benötigt, soll mal im Zielpublikum Webblog vorbeigucken (dieser Link führt zum letzten von insgesamt vier Beiträgen zum Thema Schottland).

  1. Bei diesem Trip sind so einige erinnerungswürdige Dinge passiert, dass ich darüber wohl bald mal einen Eintrag verfassen werde. Man darf (soll!) gespannt sein. []
  2. Gälisch ist mittlerweile sogar wieder Unterrichtsfach in der Schule. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker