Make Some Noise: The Amnesty International Campaign to Save Darfur

Musik spricht die Sprache von Freiheit, Revolution und Solidarität. Ohne diese Freiheit – ohne Musik, die wütend, fröhlich und zugleich notwendig ist – sind wir nichts. Yoko Ono

Die Free Burma-Aktion hat auch kritische Stimmen hervorgerufen, die sagten, das sei sinnlos, denn warum solle man eine Krisenregion herausgreifen und die zahlreichen anderen ignorieren? Das ist einerseits kurzsichtig, denn wenn man nicht irgendwo anfängt, kann man es gleich bleiben lassen und andererseits eine Gelegenheit, um sich tatsächlich auch mit anderen Problemregionen zu beschäftigen.

Da heute John Lennon’s Geburtstag ist (*9. Oktober 1940) und ich letzte Woche durch meine Serie über MediaMonkey und iTunes (besonders den vierten Teil) wieder auf die Make Some Noise-Kampagne von Amnesty International gestoßen bin, weise ich nun auf diese Aktion hin.

Worum geht es überhaupt? Der Text auf der Rückseite der CD gibt Aufschluss:

The conflict in Darfur, Sudan, hast led to some of the worst human rights abuses imaginable, including systematic and widespread murder, rape, abduction and displacement. Hundreds of thousands of civilians have been killed by deliberate and indiscriminate attacks, and over 2.5 million civilians have been displaced. Help Amnesty International end the actrocities.

Und was hat John Lennon damit zu tun? Hier hilft der Wikipedia-Eintrag:

Make Some Noise is a campaign by Amnesty International using music by John Lennon to promote human rights. Well-known artists produce covers of John Lennon songs exclusively for Amnesty International.

Yoko Ono, widow of John Lennon, donated the recording rights to „Imagine“ and John Lennon’s entire solo songbook to Amnesty International. AI has since used the rights to have new versions of Lennon’s songs have recorded by bands like R.E.M., Greenday [sic!], Black Eyed Peas, The Cure, Snow Patrol, The Postal Service, Maroon 5, Audrey de Montigny and Steve Barakatt. The global launch of Make Some Noise took place on December 10, 2005, International Human Rights Day, with the release of four exclusive singles available as digital downloads. A fundraising album, Instant Karma: The Amnesty International Campaign to Save Darfur, followed.

Der folgende Make Some Noise Player ermöglicht es, die Songs anzuhören und zu kaufen. Und die Petition für Darfur zu unterzeichnen. Hinweis: es wird evtl. die englische Tastatur verlangt, d.h. das @-Zeichen ist mit Umschalt-2 zu erzeugen.

[entfernt, da nicht mehr funktionierend]

Demnächst (= vielleicht diese Woche) gibt es dann einen Vergleich der Songs mit den Originalen.

Nachtrag: Im iTunes Store gibt es mehrere Versionen des Albums zu verschiedenen Preisen. Verfolgt man den Link von der AI-Seite, so kann man das Album mit 38 Titeln für 18,99 € erwerben. Einige Titel, die auf der AI-Seite angeboten werden, sind nicht darunter (darüber hatte ich mich beim Testen des Stores gewundert). Aber Make Some Noise: The Amnesty International Campaign to Save Darfur (The Complete Recordings) enthält 70 Titel und vier Videos zum Preis von 24,99 €. Das ist ein Angebot, das auch ich mir nicht entgehen lassen konnte (auch wenn ich jetzt die 28 Titel der CD doppelt habe). Es ist ja für einen guten Zweck.

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Now playing: U2 – Instant Karma
via FoxyTunes

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker