Das etwas andere Stöckchen: erotische Literatur

Auch als stiller Mitleser ist man vor unangenehmen Stöckchen nicht geschützt, denn Denis‘ Schweinkram Deluxe landete gleich bei Caesar (wenn auch unfreiwillig) und der hat es natürlich an mich weitergeleitet. Lieben Dank dafür! Da die beiden Herren nach eigener Aussage ziemlich lange zur Erstellung bzw. Beantwortung der Fragen benötigt haben, hoffe ich mal, dass ich heute noch (d.h. am Sonntag) damit fertig werde. So, nun kein Ausweichen mehr, jetzt wird es „anstöcksig“.

  1. Erzähl uns etwas über erste Stück Erotik, dem Du begegnet bist – nicht notwendigerweise in „richtiger“ erotischer Literatur.
    Da fällt mir die Ayla-Reihe ein. Ja, das ist vornehmlich eine prähistorische Geschichte um eine Heilerin, die von Neandertalern aufgezogen wurde. Aber da gibt es ja noch Jondalar und „es entspinnt sich eine erotische Liebesgeschichte zwischen den beiden.“ Das erste Buch habe ich mit 11 oder 12 gelesen und da fand ich die kurzen Passagen, in denen es wirklich explizit zuging, sehr … äh … interessant und aufschlussreich.
  2. Wie bist du das erste mal an ein richtiges Buch der „verbotenen“ Sorte gekommen?
    Eigentlich gar nicht. Ist vielleicht eine Männersache? Naja, ich hab die Bravo gelesen, aber (hauptsächlich) aus anderen Gründen. Und verboten werden kann die Zeitschrift höchstens von den Eltern und das Problem hatte ich nicht. Wesentlich später habe ich mal die Geschichte der O gelesen. Bzw. angefangen, denn ich kann mich nicht erinnern, das Ende gelesen zu haben. Das Buch verursachte zwar einen Skandal, aber war nie verboten, oder?
  3. Ausgeprägte Schweinereien, die unbedingt erwähnt werden müssen.
    Wir reden hier noch immer von Büchern? Tja, da muss ich Euch enttäuschen. Bis auf ein paar versaute E-Mails und ICQ-Sessions habe ich nichts hauptsächlich Pornographisches gelesen. Nach Telefonaten war hier nicht gefragt? Gut! Dann war da der Playboy, den wir im Schullandheim für unseren Lehrer gekauft haben. Aber sowas ist hier sicherlich nicht gemeint, oder?
  4. Hast Du schon einmal literarisch inspirierten Sex gehabt?
    Nicht wirklich. Ich habe mal einen Bericht in einer Zeitschrift gelesen, dass eine Frau ihren Freund überrascht hat. Es gab ein Gemälde, dass ihn angemacht hatte und sie hat für ein Wochenende ein Haus gemietet und sich genau so wie in dem Bild zurecht gemacht. Als ich das gelesen habe, dachte ich mir, sowas sei eine gute Idee. Bin aber (bisher?) nicht dazu gekommen.

So, sind jetzt alle enttäuscht oder geschockt?!? Nun, dann kann es ja auf zur nächsten Station gehen. Flash hat sich ja doch noch durch gerungen es haben zu wollen. OK, wer noch? Hm, spontan fiele mir da der Hans ein, der vielleicht was mit dem Thema anfangen kann (Stichwort: belgische Politikerin). Und da ich Uwe die Tage so gebauchpinselt habe, fordere ich ihn hiermit heraus. Oh, das sind nur Männer. Dann vielleicht noch Conny? Bei den vielen Bücher, Chats und versauten Gummibärchen, bist du vielleicht bereit für dieses Stöckchen? Ansonsten ist jeder aufgerufen, sich zu bedienen!

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

15 Gedanken zu „Das etwas andere Stöckchen: erotische Literatur“

  1. na toll…ich hänge da immer irgendwie mit drin…

    das captcha zeigt mir gerade etwas von „viere und fümfe“… was für ein deutsch…

  2. Tja, das Mithängen hast du durchaus selber verschuldet. Sach ich jetzt ma so!

    Und die Rechenaufgabe halte ich für ganz schlau, denn die Rechenaufgabe mit Zahlen (4+5) wurde anscheinend von den Spambots schon geknackt. Bevor die nun auch noch deutsch lernen (vier+ fünf) habe ich gleich noch einen Schritt weiter gedacht und mich am Dialekt versucht 🙂

  3. Ich bin entzückt 🙂 Aber was Du noch alles an Schweinereien erwähnen willst, nun, äh… tu Dir keinen Zwang an..

    Hehe.

    (und danke!)

    Ich muss aber zugeben, dass dieses Stöckchen nicht allein meine Idee gewesen ist. Ich bin nur verdonnert worden, es als erster zu beantworten.

  4. Denis, mehr darf man hier an öffentlicher Stelle nicht erwarten 🙂 Dafür bin ich viel zu schüchtern und ich glaube meine Verwandten und Arbeitskollegen möchte ich damit nicht „belästigen“.

    (und gern geschehen)

  5. Ich bin doch schonmal sehr gespannt, was flash dazu beizutragen hat. Wenn er erst nicht wollte und sich dann doch freiwillig bereit erklärt hat es anzunehmen, darf man hoffentlich großes erwarten.

  6. Hans, du hast ja richtig viel gepingt! Automatisch hätte es funktioniert, wenn der Link richtig gewesen wäre (ich habs oben korrigiert)

    Und zur Rechenaufgabe: Gibt es keine „zwo“ im Kölschen oder sind Sie generell des Rechnens unter Zuhilfenahme der Finger nicht mächtig?

  7. bei uns gibt es nur die „zwei“… und wie soll ich denn mit einer hand tippen und mit der anderen zwo und viere ausrechnen?

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