Schlaf ist der größte Dieb, er raubt das halbe Leben

(Überschrift geklaut bei Benedikt, der mir diese schöne Stöckchen zuwarf. Aber ist es nicht so, dass wir nur ein Drittel des Lebens verschlafen?!?) Keine Haarspalterei, sondern frisch ans Beantworten gemacht. Wie man sich fast denken kann, geht es um Schlafgewohnheiten.

Kurze Zwischenbemerkung: momentan gibt es hier eigentlich nur noch (Re)Aktionen und nix Originelles. Ich bitte dafür um Entschuldigung, das liegt an einem kreativen Tief.

Lieblings-Schlafklamotte?
Boxershorts und ausrangierte T-Shirts. Ich habe das Gefühl, dass sich das schwache Geschlecht zum Augenentspannen öfter als vermutet in Boxershorts hüllt. Oder täuscht das?

Lieblings-Bettwäsche?
Neuerdings so ein unvermutet hübsches einfarbiges Ensemble aus einem schwedischen Möbelhaus. Das letzte Mal habe ich das sogar nach dem Waschen direkt wieder aufgezogen. Das war an einem Tag, als es tatsächlich genug Sonne gab, um Bettwäsche an einem Tag zu trocknen.

Lieblings-Schlafposition?
Die stabile Seitenlage. Hat mir meine Mutter mal im zarten Alter von ca 8 oder 9 Jahren gezeigt, als ich nicht einschlafen konnte. Hilft immer.

Hast Du ein „Einschlafritual“?
Musik hören. Problematisch dabei ist nur, dass mein Radio keine Ausschaltautomatik hat. Ich habe also die Wahl zwischen Radio-Ausmachen-und-dann-noch-eine-Weile-Wachliegen und geruhsamem-Einschlafen-und-dann-nachts-Aufwachen-und-Radio-Ausmachen. Das wechselt praktisch täglich. Bzw. nächtlich. Lösungsvorschläge?

Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?
Nein, da bin ich schon seit einigenvielen Jahren raus gewachsen. Bis dahin habe ich ein Schnuffeltuch gehabt.

Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst?
Musik hören (siehe obige Problematik). Oder Lesen. Aber das hilft auch nur, wenn ich wenigstens ein bisschen müde bin. Wenn es gar nicht geht, stehe ich halt wieder bzw. schon auf.

Wie groß ist Dein Bett?
Hat das bei diesem Stöckchen schon mal jemand mit Zahlen beantwortet und nicht mit „groß genug für mich“ o.ä.? Mein Bett misst jedenfalls 1,4 x 2,0. So!

Wie viele Kissen hast Du?
Zwei. Mein reguläres und ein Ausweichkissen. Es gibt nämlich nix Schlimmeres als platt gelegene Kissen. Und zum Aufschütteln ist man ja nachts meist zu verpennt. (sorry, konnte dem Wortspiel nicht widerstehen)

Linke oder rechte Seite?
Was ist mit dieser Frage gemeint? Die eigene Seite? Auf der ich bevorzugt schlafe? (so hätte ich das interpretiert) Oder die Seite des Bettes, auf der man schläft? (so haben das wohl bisher alle beantwortet) Also gebe ich mal beide Antworten. Ich schlafe besser auf der rechten Körperhälfte liegend ein. Meistens. Und im Bett schlafe ich so knapp rechts neben der Mitte. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass ich dadurch leichter an den Nachttisch gelange, wo sich Radio, Wecker und Bücher befinden.

Wie lässt Du dich wecken?
Durch die Sonne, die sich morgens langsam ihren Weg in mein Zimmer bahnt… Naja, meistens ist der Wecker schneller. Oder die Kinder, die über mir wohnen. Bzw. mittlerweile höre ich das nicht mehr. Bleibt also nur noch der beepende Nachttischbewohner.

Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen?
Ich bleibe grundsätzlich noch liegen. Zwar nur maximal zwanzig Minuten (mehr Snooze gibt mein Wecker nicht her), aber sofort bin ich mein Lebtag noch nicht aufgestanden.

Dein erster Gedanke am Morgen?
Das ist jeden Tag verschieden. Um Missverständnisse zu vermeiden: ich denke nicht jeden Morgen „Das ist jeden Tag verschieden“, sondern ich denke jeden Morgen einen verschiedenen ersten Gedanken. Also mein erster Gedanke am Morgen ist jeden Tag verschieden. Ich meine, er ist nicht „verschieden“, sondern immer unterschiedlich. Was ich damit sagen will, ist dass [eine unsichtbare Macht scheint sich in diesem Moment einzumischen und mir ins Ohr zu flüstern, ich solle doch bitte unverzüglich die nächste Frage beantworten]

Was machst Du um wach zu werden?
Radio hören! Wirkt aber nicht immer, denn gesprochenes Wort (Nachrichten) lassen mich oft gleich nach dem Weckerklingeln wieder sanft entschlummern. In diesem Falle lege ich mich nach dem nächsten Snooze auf den Rücken. Irgendwie fällt es mir in dieser Lage schwerer, innerhalb von vier Minuten einzuschlafen. Klingt komisch, ist aber so!

Geil, welch Zufall!?! Ich höre gerade Last.fm-Bon Jovi-Radio und was kommt da?

Now playing: Bon Jovi – I’ll Sleep When I’m Dead
via FoxyTunes

Jetzt fehlt nur noch der obligatorische Weiterwurf. Mein Standard-Stöckchenempfänger ist grad beim Buddeln in der Pfalz und deshalb nicht online. Dann gucke ich mal in meine Zufallsblogroll und bedenke BigTim, Phil und Luto. Alles Männers, so ein Zufall! Wer sich noch gerne über den Schlaf auslassen möchte, der darf sich auch gerne bedienen.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

8 Gedanken zu „Schlaf ist der größte Dieb, er raubt das halbe Leben“

  1. Pingback: Schlafstätte
  2. Habs gesehen, dauert nur wahrscheinlich bis zum WE, bis ich antworte.

    Aber das Stöckchen ist eh auf meiner Blogliste, umso schöner, dass es mir wer zuwirft 🙂

  3. Dein Lieblingsstöckchenempfänger hat sich dieses Wochenende frei genommen und ist extra 300 km durch Deutschland gedüst um Stöckchen zu beantworten.
    Aber erstmal was essen. Und duschen. Und Wäsche waschen. Aber dann schreib ich gleich und sofort was.

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