Bastelanleitung für eine Kaugummipapierschlange

Meine KaugummipapierschlangeWer kennt sie nicht, diese seltsamen Papiergebilde aus Kaugummipapier, die sich elegant zu einer mehr oder weniger langen Schlange entwickeln…. Ich bin ein langjähriger Fan und eifriger Verlängerer meines Exemplars, das mittlerweile ca. 35 Meter misst.

Da ich nun gebeten wurde, doch eine Anleitung für eine solche Kaugummipapierschlange zu erstellen, werde ich das mal tun. Aber bevor der geneigte Leser jetzt anerkennend die Augenbrauen hochzieht, möchte ich erwähnen, dass ich das schon mal gemacht habe und das hier einfach nur eingefügt habe…

Die Qualität der Bildchen ist ziemlich schlecht. Da sollte ich mich mal dransetzen und ein wenig verbessern. Und ein Foto von der gesamten Schlange machen. Das könnte man doch auch als Stöckchen in die Blogoshäre setzen, oder? Wer selber schon eine solche Schlange erstellt hat oder mit der folgenden Anleitung erfolgreich erstellt, kann ja darüber berichten. Mal sehen, ob das was wird?!?

1. Erst Kaugummipapierchen (=KP) einmal längs halbieren. Geht am einfachsten durch mehrmaliges Falzen und anschließendes Zerreißen.

Nun hat man zwei Teile. Im Folgenden ist mit KP eine solche Hälfte gemeint.

Die Schritte 2 bis 6 zeigen die Vorbereitungs-Prozedur eines KP. Dies kann an jedem Ort geschehen – vorausgesetzt man hat genug Material zur Hand.

Ab dem 7. Schritt benötigt man immer die komplette bereits angefertigte Schlange, da sich einzelne Teile nicht zusammensetzen lassen.

2. KP wie zum Zigarettenrollen in beide Hände nehmen (Anmerkung: Hände habe ich hier weggelassen)
anleitung01
3. KP längs der Mitte falzen (rote Linie) und von beiden Seiten bis zur Mittellinie falten (in Richtung der roten Pfeile)
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4. Jetzt ist das KP nur noch halb so breit. Aber es wird nochmal längs gefaltet (nach innen – siehe rote Pfeile).
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5. Gleiches Spielchen nochmal in quer – erst in der Mitte falzen, dann zur Mitte falten und…
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6. …ein weiteres Mal in der Mitte falten – und man hat ein vielschichtiges Stück Papier (ca. 15x8mm groß).
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7. KPs zusammensetzen: grünen Rand zwischen doppelten roten Rand schieben (beide Seiten)
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8. Und gleich nochmal. Mit der Zeit kommt die Übung.
anleitung07
9. Und immer so weiter. Hier der nächste Schritt (Abb. ist um 90° gedreht).
anleitung08

Ich übernehme keine Verantwortung für verknotete Finger oder durch Falten entstandenen Arbeitsausfall! Wie gesagt, wer sich schon daran versucht hat, möge doch darüber berichten – das etwas andere Stöckchen!!!

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

7 Gedanken zu „Bastelanleitung für eine Kaugummipapierschlange“

  1. Es sind ziemlich genau 100 Kaugummis pro Meter, also insgesamt 3500. Ui, das sind eine Menge.

    Das Falten habe ich in der 6. Klasse angefangen (vor über 15 Jahren). Und es hat sich v.a. in der Schule als sehr beruhigend erwiesen. Meine Klassenkameraden haben mich dann auch immer mit Papierchen versorgt und einmal bekam ich sogar 260 Kaugummis geschenkt. In der Uni habe ich das dann einschlafen lassen und in den letzten Jahren habe ich fast gar nicht mehr gefaltet. Ich darf auch eigentlich vom Zahnarzt aus keinen Kaugummi mehr kauen.

  2. Machen die dritten Zähne das nicht mehr mit? Ich dachte immer Kaugummi kauen sei gut für die Zähne/das Zahnfleisch, die Kaumuskulatur.

    Ich glaube ich muss mal auf Kaugummis umsteigen, die mit Papier umwickelt sind, damit ich dich unterstützen kann.

  3. Gut für die Zähne, ja, solange man zuckerfreien Kaugummi kaut.
    Und für das Denkvermögen soll es ja auch gut sein, weil das Gehirn mit Sauerstoff versorgt wird, oder sowas.

    Aber für die Muskulatur und die Gelenke ist das nicht so gut. Und da meine schon etwas ausgeleiert sind, darf ich nicht mehr ohne Grund in der Gegend rumkauen. Vielleicht habe ich durch das viele Kauen auch erst meine Probleme eingehandelt…

  4. Dann bin ich ja wieder Halbwegs beruhig. Zuckerfrei nehme ich sowieso, weil mir die anderen zu Süss sind. Und mit den Gelenken habe ich (noch) keine Probleme.

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