Was ist ein Dewargefäß?

Heute in der Kaffeepause kamen wir auf diesen Begriff. Er wird vor allem Pharmazeuten bekannt sein, die eher diese Bezeichnung als den handelsüblichen Namen „Isolierkanne“ verwenden. Genauer handelt es sich um ein doppelwandiges Glasgefäß mit einem Vakuum zwischen den Wänden. Benannt ist es nach dem Erfinder, James Dewar, einem schottischen Physiker.

James Watt-Statue vor der HWUUnd da haben wir auch schon die zweite Verbindung zu mir. Die erste wäre die physikalische Chemie (bzw. das gleichnamige Praktikum), wo die Biomathematiker so ein Dewargefäß angeblich auch mal aus der Nähe zu Gesicht bekommen sollen. Ist bei mir schon so fünf bis sechs Jahre her und das liegt außerhalb meiner Zeitspanne zum Behalten unwichtiger Dinge. Das Praktikum war aber auch sonst wenig erinnerungswert. Wir sollten insgesamt sieben Experimente machen und jeweils ein ausführliches Protokoll abliefern. Da selbige aber auch nach unzähligen Korrekturrunden immer wieder zurückkamen, wurden von den sieben nur zwei tatsächlich akzeptiert. Zum Glück brauchten wir den Schein nicht und ich habe es dann irgendwann aufgegeben, mich mit widerspenstigen Excel-Diagrammen zu quälen.

Und was ist die zweite Verbindung? Das nebenstehende Bild gibt einen Hinweis. Es handelt sich um einen weiteren schottischen Physiker. Da fällt mir immer gleich James Watt ein, der Mit-Namesgeber der Heriot-Watt-University, wo ich mich mal rumgetrieben habe. Es gibt sogar eine Statue von dem guten Mann vor dem Eingang der HWU (siehe Bild). Wenn man jetzt vom Standpunkt im Bild aus nach links um das Gebäude herumgeht und noch ein Stückchen weiter, dann ist man auch gleich beim Wohnheim…

Hach, was für Gedankengänge so eine Tasse Kaffee doch alles in Gang setzen kann!

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker