Die DDR lebt weiter in der Karibik kurz vor Kuba

Via Kottke’s Remaindered Links bin ich auf den Beitrag East Germany Lives On – As A Tiny Carribean Island gestoßen.

Dort heißt es, dass eine kleine Insel kurz vor Kuba das letzte verbleibende offizielle Territorium der DDR ist. Die Insel ist 15 km lang, dabei allerdings maximal 500 m breit. Dort gibt es nur Leguane und Vögel. Im Juni 1972 verschenkte Fidel Castro die Insel bei einem Staatsbesuch. Der wichtige Punkt, mit der begründet wird, dass die Insel „Ernst Thälmann“ noch der DDR gehört, ist, dass sie im Einigungsvertrag nicht erwähnt wurde. Ein Beitrag in der Online-Zeitung Thema 1 machte darauf aufmerksam. Kuba behauptete daraufhin, dass die Schenkung damals symbolhaft war.

Eine Verwendungsmöglichkeit für dieses schöne Eiland wäre doch, wenn man unbeirrbare Politiker dorthin schicken würde, oder? Mir fallen da spontan einige lokale und nationale Betonköpfe ein, die dort besser aufgehoben wären. Treffend ausgedrückt auch beim Blogwerk:

Man stelle sich vor, wie ausgediente SED-Kader unter Palmen ihr kleines bisschen Paradies verwirklichen, fernab von der Kälte eines real existierenden Kapitalismus, der die ehemalige DDR, pardon, die fünf neuen Länder längst erobert hat. Doch wie es scheint, ist das Cayo ein recht verlassenes Eiland, es findet sich nicht mal jemand, der die im letzten Tropensturm umgekippte Ernst-Thälmann-Büste wieder aufrichtet. So wird aus dem vermeintlichen Sozialistenparadies ein sprechendes Zeugnis.

Ausführlicher nachzulesen ist die Ganze Geschichte bei Wikipedia.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

2 Gedanken zu „Die DDR lebt weiter in der Karibik kurz vor Kuba“

  1. Wer über die Ernst Thälmann Insel mehr wissen will, liest die Fakten im Internet unter der Staatsdomain …royal-mardukstate.eu

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