MOKO SB aka Tatort: Der Tote vom Straßenrand

Zum gestrigen Tatort sind mir ein paar recht zusammenhanglose Gedanken eingefallen. Die werde ich dann jetzt hier zum Besten geben. Ich habe die ersten zwanzig Minuten verpasst, habe das aber nicht als Nachteil empfunden. Eingeschaltet habe ich in der Szene als Kappl und Deininger sich über das Profil des Täters gestritten haben (irgendwas von intelligenter Autofahrer oder so).

  • An der Tür zum Besprechungszimmer hing tatsächlich ein Zettel mit „MOKO“ – glaubt man’s denn?!?!
  • Das Thema der rübergemachten Ossis ist nun schon zum wiederholten Male aufgetaucht. Spontan fallen mir da der Lindholm-Tatort 576 Märchenwald, der Münchner Tatort 262 Kainsmale und der Kölner Tatort 573 Verraten und verkauft ein. Obwohl da kamen sie alle nach der Wende, oder?
  • Beim Dinner von Reha Singh und Franz Kappl erwähnt sie, dass Indien nicht so ist, wie immer alle denken. Dass es dort schon eine weibliche Staatschefin gab, als man in Deutschland die Frauenquote eingeführt hat. So etwas habe ich auch von meinen indischen Freunden gehört. Allerdings bin ich nicht ganz davon überzeugt. Es gibt sicher Bereiche, in denen entweder Indien oder Deutschland fortschrittlicher in dieser Hinsicht ist, aber in keinem der beiden Länder sind Frauen wirklich gleichberechtigt.
  • Die Staatsanwältin meinte, Stalking sei leider in Deutschland (noch) kein Straftatbestand. Nun, einen guten Monat nach Beendigung der Dreharbeiten wurde das am 30. November im Bundestag beschlossen. Und am letzten Freitag stimmte auch der Bundesrat zu.
  • Die Strafanzeige der Jugendlichen gegen Kappl wurde ausgerechnet von dem bösen Anwalt/Stalker vertreten?!?
  • Frau Braun sagt „Geh fodd“.
  • Reha Sing hatte mehrmals eine Geheimnummer beantragt, die war aber schon nach Tagen wieder bekannt. Das erinnerte mich sehr an das Buch „Mia. Ein Leben im Versteck“ von Liza Marklund [*], das auf einer wahren Geschichte basiert. Die anderen Bücher von Liza Marklund sind übrigens sehr empfehlenswert. Gerade ist das sechste Buch mit Journalistin Annika Bengtzon[*] erschienen. Die Bücher sind wahnsinnig spannend und trotzdem sehr lebensnah. Wer die alle lesen möchte, dem sei gesagt, dass die Veröffentlichungsreihenfolge nicht der tatsächlichen Chronologie im Leben der Hauptperson Annika Bengtzon entspricht. Deshalb empfehle ich die Reihenfolge Studio 6[*], Paradies[*], Prime Time[*], Olympisches Feuer[*], Der Rote Wolf[*].

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Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker