Tja tatsächlich: MediaMonkey hat all das was ein Programm zum Organisieren und Abspielen einer seeeehr großen Musikbibliothek braucht. Ich war ja schon von iTunes sehr beeindruckt, vor allem weil man sich dann gar keine Sorgen mehr um die Ordnerstruktur, Dateinamen etc machen muss. Auch die automatischen Playlists finde ich sehr toll.
Trotzdem gab es noch einige Nachteile bei iTunes. Ich hätte mir z.B. gewünscht, dass es sowas wie Links auf die Dateien gibt, damit man Songs nicht doppelt haben muss, um zu wissen, dass sie auf einem regulären Album und auf einem Greatest Hits Album oder auf einem Soundtrack vorhanden sind. Und MediaMonkey schließt da die Lücke. Man kann nämlich die Funktionalität mit eigenen Skripten erweitern. Und da gibt es natürlich schon sehr viele vorhandene, die frei erhältlich sind, u.a. eines das eine solche Linkzuordnung erlaubt. Zwar muss man das per Hand für jeden einzelnen Song in den Kommentar schreiben, aber wenn es dann geschafft ist, bringt das echte Freude…
Einen weiteren kleinen Nachteil sehe ich allerdings: ich fand es ganz praktisch bei iTunes, dass Compilations automatisch in einem extra dafür vorgesehenen Ordner abgelegt werden. Dadurch gibt es nicht für jeden Interpreten einen Ordner mit nur einem Song. Bei MediaMonkey kann man das auch machen, indem man als Album-Interpreten Various Artists angibt und dann für jeden einzelnen Song den entsprechenden Interpreten. Ist eigentlich die intelligentere Lösung, aber da ich jetzt mit iTunes angefangen habe (mittlerweile 10000+ Songs) muss ich das erst alles umändern… Und dann gibt es auch kein zurück mehr, da iTunes diese zweistufige Lösung nicht unterstützt. Allerdings hält sich MediaMonkey (als einer der wenigsten) an die Vorschriften für die ID Tags, u.a. auch für die Bewertung, was ich persönlich sehr gut finde.
