Nochmal Greifswald in der Tagesschau

Nachdem es gestern einen Beitrag über das 550-jährige Jubiläum der Uni gab, fällt mir ein etwas älterer Beitrag ein, der ebenfalls Greifswald und einen hohen Besuch betraf. Damals ging es um den Besuch von Dubya in Stralsund im Juli und dazu hieß es auf tagesschau.de:

Doch jetzt das: Gerade mal 30 Kilometer weiter in der Nachbarstadt Greifswald sorgt seit ein paar Tagen eine Theaterkulisse für Aufregung unter den Christdemokraten. Unerhört, geschmacklos und skandalös findet die CDU Mecklenburg-Vorpommerns die Statue, die statt der Fackel den „Stinkefinger“ in die Höhe streckt. Am 12. Juli – einen Tag vor der Ankunft des hohen Besuches, hat das Anti-Kriegs-Musical „Hair“ in Greifswald Premiere. Und das war schon geplant, als von einem Bush-Besuch, geschweige denn von einer Kanzlerin Merkel, noch keine Rede war, sagt das Theater Vorpommern auf die Vorwürfe aus der Landeshauptstadt Schwerin. Und außerdem beschreibe das Musical das Amerika der 60er Jahre – wer den Transfer zu heute ziehen möchte, dem sei das natürlich selbst überlassen – schmunzeln die Theatermacher und freuen sich über den kostenlosen Werbe-Effekt.

Ich hatte damals (!) den Fernsehbeitrag gesehen, weil auch auf NDR eine Sondersendung nach der anderen lief. Wirklich amüsant. Allerdings wurde dies nur in den deutschen Medien thematisiert, soweit ich das gesehen habe. Englischsprachige Nachrichtenseiten haben (nach eine zugegeben kurzen Überprüfung) nur über den Besuch selber aber nicht über die Statue berichtet.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker