Wann soll man das denn alles schaffen?

Meine Ohren sind praktisch während meiner gesamten Wachzeit (= wenn ich nicht schlafe) von Musik oder Hörbüchern oder Podcasts umgeben. Ein Problem, das mir zunehmend zu schaffen macht, ist, dass ich mehr Audiodaten anhäufe als ich verarbeiten kann.

Bei Musik muss ich „nur“ zuhören und die Musik fungiert als Hintergrunduntermalung. Abgesehen davon, dass ich noch die Songs bewerten möchte, muss ich nichts weiter tun. Bei Hörbüchern und Podcasts kann ich wenig(er) nebenher tun, da ich nicht nur Zuhören, sondern auch meine Aufmerksamkeit darauf richten muss, damit mitkriege worum es geht. Das ist bei Hörbüchern noch mehr der Fall als bei Podcasts.

Eine Verschärfung dieses Problems ist gegeben durch meine Fähigkeit bei gesprochenen Inhalten sehr leicht einzuschlafen. Als ich klein war muss das eine große Erleichterung gewesen sein. Aber heutzutage heißt das für mich, dass ich Hörbücher und Podcasts nicht abends (im Bett) hören kann. Nach spätestens einer Viertelstunde kann ich dem Inhalt nicht mehr folgen.

Das ist sehr schade, da ich mehr und mehr Podcasts entdecke zu den verschiedensten Themen und Interessengebieten. Ein großer Vorteil: die sind umsonst. Musik und Hörbücher sind ja meinstens nicht umsonst zu haben (Ausnahmen gibt es auch hier, aber nur wenige) und deshalb abonniere ich immer mehr Podcasts. Momentan sieht meine Liste so aus (die Links sind die RSS-Feeds für den jeweiligen Podcast – zum abonnieren diesen Link in iTunes oder Juice etc einfügen).

  1. NDR 2 – Münte
  2. NDR Info – God bless America
  3. NDR Info – Der satirische Wochenrückblick
  4. Linux Reality
  5. The Naked Scientists Radio Show Podcast
  6. PopSci Podcasts
  7. Science Magazine Podcast
  8. Nature Podcast
  9. Democracy Now!
  10. Billy Bragg’s Blog
  11. IndieFeed: Alternative Modern Rock
  12. IndieFeed: Indie-Pop
  13. Firefly Talk
  14. The Signal
  15. Sonic Society Weekly Meetings

Ok, das sind nicht alles reine Podcasts, sondern auch archivierte Radioinhalte. Aber allen gemeinsam ist die Tatsache, dass ich zuhören möchte! Und wenn ich einen neuen Podcast entdeckte heißt das auch immer, dass ich „aufholen“ muss, d.h. die alten Folgen zuerst hören möchte. Ich habe schließlich angefangen auch Podcasts auf meine mp3-Player zu synchronisieren, aber das läuft organisatorisch noch nicht so rund. Ein nicht unerheblicher Grund dafür ist die nervige Tatsache, dass mein iRiver T30 die neueste WMP-Version benötigt und die gibt es nur für WinXP. Mein Arbeitsplatzrechner mit Win2K möchte mit dem T30 nichts zu haben! Der T30 hat gegenüber dem H120 aber den Vorteil, dass er sehr viel schneller startet, da keine so große Datenbank geladen werden muss (1GB Speicher gegenüber 20GB Speicher). Wenn ich nun ein paar Folgen eines Podcasts extern (auf dem T30) gehört habe und dann neue überspielen möchte, geht das dann nicht auf der Arbeit, sonder nur daheim oder an meinem anderen Arbeitsplatz (ich habe 2 Jobs).

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker