Von Festplatten bin ich kein Freund

Man stelle sich Folgendes vor: ich habe erst diese Woche gemerkt, dass mein Laptop, der im Februar (also vor genau einem halben Jahr) repariert wurde, eine „zu kleine“ Festplatte hat. Mit anderen Worten: im Dezember machte die ursprüngliche Festplatte mit einer Größe von 40 GB schlapp. Daraufhin kaufte ich eine neue, größere Festplatte von 60 GB (Einbau war kompliziert). Aber schon zwei Monate später (im besagten Februar) gab es wieder Probleme, was mich zu der Annahme führte, dass wohl das Mainboard kaputt sei. Ich schickte den Laptop bei Acer ein und bekam ihn prompt zurück mit dem Hinweis, dass Teile ausgetauscht wurden. Wie gesagt, ich nahm an, dass es das Mainboard sei und es nicht an der Festplatte liegen konnte.

Die Festplatte des reparierten Laptops habe ich partitioniert, aber da fiel mir nicht auf, dass es 40 GB anstatt 60 GB waren. Was sagt das über meinen Geisteszustand aus? Naja, immerhin hatte ich mich knapp zwei Jahre an die 40 GB gewöhnt und keine zwei Monate mit den 60 GB gearbeitet. Die Diskrepanz fiel mir erst vorgestern auf! Gestern habe ich bei Acer angerufen und da wurde mir bestätigt, dass tatsächlich die Festplatte ausgetauscht wurde (habe jetzt eine Seagate) und da die Spezifikation 40 GB vorsieht, wurde eine Festplatte mit ebensolcher Kapazität eingebaut. Kann man nur von Glück sagen, dass ich beim Kauf keine teurere genommen habe. Bzw. das ist ja ein falscher Schluss, denn dann wäre die „neue“ Festplatte vielleicht gar nicht kaputt gegangen!!! Also habe ich unterm Strich 80 Euro in den Sand gesetzt. Und das Schlimmste ist, dass ich es bis jetzt nichtmal gemerkt habe. Ich muss mal in mich gehen.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker