Diese jungen Briten

Als Einleitung möchte ich sagen, dass ich es am Dienstag fertig gebracht habe, einen vollen Arbeitstag, d.h. von 8 Uhr bis 17 Uhr, in der Stadt zu verbringen (in Trier, um genau zu sein). Ok, es waren ein paar Arzttermine und ein Frisör dabei, aber trotzdem. Jedenfalls musste ich ja auch in der restlichen Zeit irgendwas anstellen und wo geht das besser, als in einem Plattenladen. Darunter verstehe ich jetzt nicht so ein heimeliges Schallplattengeschäft kurz vor’m Konkurs sondern die großen Multimediaketten und Einkaufshäuser. Davon gibt es in Trier zum Glück genug, um eine gehörige Portion Zeit dort zu verbringen – ein paar Bücherläden gibt es auch, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls habe ich mich wieder mit CDs eingedeckt. U.a. mit der neuen von Snow Patrol[Amazon-Partner-Link] (die, wie ich gerade mit Entsetzen feststellen musste, bei Amazon tatsächlich ganze zwei Euro billiger ist!!!). Super Scheibchen. Ach, ich bin ja ein großer Fan von diesen jungen Briten. In letzter Zeit wird man da ja wieder richtig mit zugeschüttet.

Vor 15 Jahren war da die erste große Britpopwelle mit den Klassikern

Dann war ein paar Jahre nicht so viel los, auch Oasis hatten ein paar schwächere Alben (obwohl die letzten zwei wieder richtig gut sind). Es gibt so einige Bands, die ich persönlich jetzt erst in eine spätere Zeit stecken würde, auch wenn es nicht stimmt – man möge mir verzeihen. Und so langsam kommt sie wieder, diese coole Britpop-Mucke und mit einer größeren Bandbreite. Es kommt noch mehr Pop, mehr Rock und Punk ins Spiel, aber auch leisere Töne und Kunst (!). Was mir jetzt so spontan (nach einem Blick in meine Musiksammlung) einfällt:

Und sicher gibt es noch viele mehr, die noch nicht entdeckt habe bzw. in meinen Augen gar nicht zum Britpop gerechnet werden, aber die Liste ist schon recht ansehnlich.

Und tatsächlich, wenn man sich in Wikipedia die Liste der Britpop-Musiker anschaut, so stößt man da auf noch eine ganze Menge mehr. Und es finden sich auch recht ungewöhnliche Vertreter, z.B. Radiohead oder Runrig. Die sind zwar britisch, aber deswegen gleich Britpop?!?!? Naja, die englische Version unterscheidet noch nach den Orginalen und der zweiten Welle, den „Britpop-related“ und „Britpop-influenced“ Bands und hat oben genannte auch nicht in dieser Liste aufgefürht – sehr gut. Am besten man guckt sich das mal an für einen guten Überblick. Und ich werd mir davon jetzt mal ein paar bei Amazon anhören.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker