Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 ...157 158 159 » »

Blick über den Tellerrand vom 29. July 2010

Gottes Dienst? (29. July 2010)

Es war ein Unglück im Rahmen einer Kulturveranstaltung ohne jeglichen religiösen Bezug. Die zahlreichen Opfer werden eben so zahlreichen Religionen oder Weltanschauungen angehören. Wieso also wird die Gedenkfeier als ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert? Mitveranstalter ist das Land NRW, sind also die beiden christlichen Kirchen Staatsreligionen von denen ich bisher nichts wusste?

Blogparade: Blogkommentare verfolgen (20. July 2010)

Angesichts eigener Überlegungen zu der Frage, wie man Blogkommentare zu Themen, die einen interessieren, am besten verfolgt, dachte ich mir, ich könnte daraus eine Blogparade machen – ist schließlich auch ein Thema, das im Prinzip alle Blog-Kommentierer betrifft.

«Into the Wild» von Sean Penn (Blu-ray) (20. July 2010)

Google Analytics: IP-Übertragung anonymisieren (18. July 2010)

Man man hat allerdings seit einigen Monaten die Möglichkeit, die IP-Adressen der Besucher in verkürzter Form also “anonymisiert” zu übertragen. Damit ist man zumindest nach dem heutigen Stand der Dinge auf der sicheren Seite.

Tobi on Tour: britische Serien und Filme (16. July 2010)

Also habe ich mich mal hingesetzt und für diesen Beitrag einen Graphen erstellt mit den britischen Serien und Filmen welche ich gesehen habe, und vor allem den Schauspielern und Drehbuchautoren, welche in mehreren auftauchten.

Das müssen wir klären: Warum immer nur Edzard Ernst? (Nachtrag 15.7.) (15. July 2010)

Aber vielleicht ist es auch so, dass es einfach nur ihn gibt. Kann das sein? Gibt es sonst niemanden, der kritisch die Forschung der Homöopathen beurteilen kann? Oder traut sich sonst keiner? Oder interessiert das niemanden der forschenden Mediziner? Oder hält es sonst niemand für nötig, sich zu Wort zu melden? Das wäre schlimm.

Blogkommentare verfolgen (Blog-Parade von cimddwc)

Eines der wichtigsten Themen für Blogs und Blogger sind die Kommentare. Erstaunlicherweise sind die meisten Kommentatoren selbst Blogger. Wenn man allerdings bedenkt, wie hilfreich, aufregend und einfach nur schön Kommentare sein können, ist das gar nicht mehr so ungewöhnlich. Wer selber bloggt, weiß um diesen Umstand und gibt eher seinen Senf ab als ein unbeteiligter und (bisher) anonymer Leser. Und hat man dann einen Kommentar abgegeben, möchte man in den meisten Fällen wissen, ob und wie darauf geantwortet wurde. Hier nun kommt die Blog-Parade von cimddwc ins Spiel, denn er möchte wissen, wie man die Kommentare im Auge behält. Ein sehr interessantes Thema, wird die Wichtigkeit doch oft unterschätzt, aber dazu kommen wir gleich noch. Nun also zu den vorgegebenen Möglichkeiten, wie ich Kommentare auf Blogs verfolge.

  • Per E-Mail-Abo (sofern angeboten)?
    Ja, das ist meine präferierte Version, da ich nichts tun muss, sondern der Kommentar zu mir kommt. Ärgerlich ist dabei, wenn nicht der Inhalt geschickt wird, sondern nur die Information, dass ein Kommentar abgegeben wurde (beim Blogsystem Serenity z.B.). Es gab schon einige Male Aktionen von Bloggern, bei denen angedroht wurde, sie würden in Blogs ohne Kommentarabo nicht mehr kommentieren oder überhaupt lesen. Das halte ich für übertrieben, aber immerhin wird so Aufmerksamkeit auf das Problem gelenkt. Für selbst hostende WordPress-Blogger gibt es ein Plugin mit Double-Opt-In-Verfahren, so dass man auf der sicheren Seite ist. Für wordpress.com-Blogger gibt es ebenfalls seit letztem Jahr die Möglichkeit, wobei hier jedes Mal das Abo bestätigt werden muss, was ein bisschen aufwändiger ist.

Song des Tages: Stornoway – Watching Birds

Heute Nacht twitterte die Band Stornoway einen Hinweis zum Video zur nächsten Single Watching Birds, eines der besten Songs des Albums Beachcomber’s Windowsill (meine Kritik). Wobei das nichts zu sagen hat, denn alles Songs sind fantastisch. Die Zeilen “It’s a Monday Night in June” werden geändert zu “It’s a Tuesday Morning in July” und wir genießen eine Partie Schachboxen:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektSchachboxen

Direktlink via Bandblog.

PS: Anscheinend darf man das Video (noch) nicht einbetten, deswegen müsst Ihr doch beim NME vorbeischauen. Grmpf. Ausgetauscht durch YouTube-Video des Labels.

Konzert: John Fogerty in der Trier Arena am 21.07.10

Ist die Julia plötzlich wahnsinnig geworden oder wurde sie entführt? Nein, die Julia hatte diese Woche kurzfristig die Gelegenheit einzuspringen und John Fogerty live zu sehen. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit haben wir es hier mit einem Künstler zu tun, der schon seit Jahrzehnten auf den Bühnen dieser Welt unterwegs ist. Doch da ich sowohl CCR mag als auch seine Soloalben (soweit mir bekannt), habe mich nicht lange überreden lassen, mich in das Gewühl der zum allergrößten Teil älteren Herrschaften zu stürzen. Es befanden sich jedoch auch vergleichsweise viele junge Menschen im Publikum, die meist mit ihren Eltern das Event miterlebten.

John Fogerty Konzert 21. Juli 2010 Trier

Fast pünktlich um 20 Uhr kam die Band auf die Bühne und dann auch der Sänger selbst, dem die man 65 Jahre nicht ansieht. Er rockte gleich los mit Up Around the Bend und legte Klassiker um Klassiker nach, bei denen das Publikum fröhlich mitging. Erst der sechste Song war vom aktuellen Album und davon kamen nur noch ein oder zwei weitere. Auch zwei Coverversionen packte er in die 24 Songs (Pretty Woman und Summertime Blues).

John Fogerty Konzert 21. Juli 2010 Trier

Zwischen jedem (!) Song wechselte er die Gitarre und auch die Begleitmusiker zeigten sich multiinstrumentalisch, besonders der vierte Gitarrist, der öfter mal zur Geige, Basstrommel oder Ukulele griff. Neben zahlreichen Wechseln gab es auch so manches Instrumentalsolo auf Geige, Drums, Mundharmonika und Gitarre. Stimmlich war Fogerty voll auf der Höhe und klang wie eh und eh.

John Fogerty Konzert 21. Juli 2010 Trier
John Fogerty Konzert 21. Juli 2010 Trier

Liedzeilen-Quiz #115

Auch am ungewohnten Freitag kann ein Liedzeilen-Quiz stattfinden. Soeben hat auch Moritz die Lösung zum inoffiziellen Quiz vor drei Wochen bekannt gegeben und so können wir uns unbelastet etwas völlig anderem zuwenden:

  1. Die moderne Technik! Funktioniert sie mal nicht, muss man in der Ferne um Hilfe bitten. Derweil muss man ohne klarkommen und hoffen, dass es nicht das Leben kostet. (7 Zeilen)
  2. Einer Gitarre im Umfeld des Interpreten könnte man übernatürliche Fähigkeiten attestieren, wenn es so etwas gäbe. Sie verhalf einem Auszubildenden zu musikalischer Fertigkeit und einem aushelfenden Fan zur ersten (?) Berührung mit der Musikwelt.
  3. Zum richtigen Verständnis des Titels sollte man gutes Englisch können und sich v.a. mit Mehrfachbedeutungen auskennen. Dann weiß man auch, warum das Versagen der Technik so dramatisch ist.
  4. Kehren wir nochmal zur Musikgeschichte zurück. Der Song war Teil eines berühmten Vorsingens, das zu einer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit geführt hat.
  5. Und schon wieder wurde der Song durch einen Film bekannt. Diesmal aber tatsächlich während der Handlung gesungen und nicht nur als Untermalung einer Szene. Im Film ging es um hilflose Mädels. Oder so ähnlich.
  6. Der Interpret wird oft in Verbindung gebracht mit dem Tag, an dem die Musik starb, was nicht direkt stimmt, aber zeitlich, umständlich und freundschaftlich war er nah dran.

Auflösung: Gesucht war Twenty Flight Rock von Eddie Cochran (Text, Anhören). Der Song handelt von einem ausgefallenen Aufzug im Haus der Angebeteten und den 20 Treppen, die der Sänger dementsprechend laufen muss. Zum ersten Mal vorgestellt wurde er in dem Film The Girl Can’t Help It.

Eddie Cochran starb bei einem Autounfall in England während einer Konzerttour. Mit ihm im Auto war auch Gene Vincent, der aber fast unverletzt überlebte. Der Unfall ereignete sich 14 Monate nach dem Flugzeugabsturz, bei dem Buddy Holly und Ritchie Valens ums Leben kamen. Die Gitarre von Cochran wurde sichergestellt von einem jungen Polizisten, der darauf spielen lernte und später als Dave Dee berühmt wurde. Ebenjene Gitarre wurde auf der Tour von einem gewissen Marc Bolan geschleppt, der später mit T.Rex berühmt wurde.

Twenty Flight Rock ging auch in die Musikgeschichte ein, weil Paul McCartney diesen Song John Lennon vorspielte und damit ziemlich Eindruck machte. Das Ereignis fand hier vor ziemlich genau 53 Jahren statt.

Lösen konnte nach langer Zeit mal wieder Herr Postpunk, der sich natürlich in der Musikgeschichte trefflich auskennt.

Liedzeilen-Quiz: Verschiebung auf morgen

Aufgrund von Terminkollisionen wird das Quiz auf morgen 16 Uhr verschoben. Erholt Euch alle nochmal gut und reinigt Eure Gehirnwindungen.

Action Figure Set: The 11 Doctors

Dieser Beitrag soll eine Besprechung von Spielfiguren werden und da ich mich damit überhaupt nicht auskenne, wird es wahrscheinlich reichlich seltsam und amüsant werden. Willkommen in Nerdistan! Dass man dabei auf “Bewegungspunkte, Quali der Bemalung, Extras, Größe, Spielmöglichkeiten” achten sollte, hat Marco verraten. Sowas wird z.B. im Action Figure Glossary erklärt. Da habe ich mich nur kurz eingelesen, aber wer spezielle Fragen hat, darf diese gerne stellen und ich versuche dann in Laiendeutsch zu antworten.

Bisher zeigte sich meine Doctor Who-Begeisterung alleine in einer wachsenden DVD- und Hörspiel-Sammlung (und einem Plastik-Dalek), aber im Juni entschloss ich mich spontan das Action Figure Set: The 11 Doctors vorzubestellen und obwohl im Tardis Newsroom von einem Veröffentlichungstermin Anfang August die Rede war, kam es schon Mitte Juli an. Mittlerweile wird wieder Ende September als Lieferdatum angegeben. Ob es sich bis dahin lohnt, auf die ca. 65 € (£ 46,49 plus £7,50 Versand) zu sparen, sollen die folgenden Zeilen zeigen[1].

Die (und weitere) Fotos gibt es alle in groß bei flickr und auch unter obigem Link zu Forbidden Planet ist jede Figur einzeln zu betrachten.

Das Set hat eine ordentliche Größe mit 45x30x6 cm und sieht aus wie die Tardis des 11. Doktors (mit dem Sticker “St. John Ambulance” und in frischem Holz). Die Figuren selber sind 13 cm groß (5 inch). Hat man die Klettverschlüsse überwunden, sieht man die elf in ihrem Plastikgefängnis:

11 Doctors

Menschenleer, überfüllt und verbaut: die Burgen Pyrmont, Eltz und Vianden

Burgentouren machen kann ja jeder und so auch ich. Am Dienstag waren die Burgen Pyrmont und Eltz in Rheinland-Pfalz dran und am Samstag die Luxemburger Burg Vianden. An beiden Tagen war es nicht so heiß, d.h. optimal für einen Ausflug.

Der ursprüngliche Plan sah eine Besichtigung der Burg Eltz vor, aber wenn man schon über 100km fährt, dann nimmt auch die kurz vorher auftauchende Burg Pyrmont mit. Dort gibt es einen Parkplatz direkt an der Burg und einen etwas unterhalb gelegenen, der auf einem knapp drei Kilometer langen Wanderweg durch das Tal zur Burg führt. Dort sieht man schon mal das Ziel auf der anderen Seite:

Burg Pyrmont

Der letzte Teil läuft entlang der Klippen und ist einfach herrlich:

Burg Pyrmont

Angekommen entdeckten wir dann, dass Montags und Dienstags geschlossen ist. Deswegen war es auch auf dem Weg dorthin sehr ruhig gewesen. Immerhin konnten wir einen Blick auf die Burg werfen:

Burg Pyrmont

Der Wanderweg zur Burg Pyrmont hat auch eine Abzweigung zur Burg Eltz und in etwa zweieinhalb Stunden wäre man da. Doch der moderne, bequeme Mensch erledigt das lieber per Auto und parkt dann für 1,50 € auf dem ziemlich überfüllten Parkplatz. Von dort führt ein recht steiler Weg bergab(!) zur Burg. Und da begegnet man sehr vielen Menschen, vor allem englischsprachiger Natur, z.B. englischen Schülergruppen und einer riesigen amerikanischen Radlertruppe, die den Innenhof der Burg ganz bequem alleine ausfüllen. Auf dem Weg nach unten bekommt man schon mal einen guten Eindruck von der seltsamerweise im Tal stehenden Burg:

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 24

projekthoersturzJaja, es wird immer später, aber mit einem Internettotalausfall ist es schwierig, noch rechtzeitig meine Bewertungen für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] einzureichen. Doch natürlich findet man bzw. ich immer eine Gelegenheit mit Anschluss und so klappt es dennoch. Und losgestürzt:

  • Milow – You don’t know (von kasumi)
    Kennt man, hasst man mittlerweile. Ist ja prinzipiell ganz nett, doch nach 123985 Mal Hören hat sich der Song abgenutzt.
    Punkte: 2 von 5
  • Pernice Brothers – Jacqueline Susann (von JuliaL49)
    Eine Zufallsentdeckung von mir, wo ich mittlerweile das ganze Album sehr zu schätzen gelernt habe. Schön flott und mit angenehmen Timbre. Warum viele Teilnehmer das als monoton und eintönig eingeschätzt haben, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.
    Punkte: 4 von 5
  • Raining Pleasure – Fake (von Postpunk)
    Erst Geraschel und dann sehr leises Gejaule. So kann ich doch nicht arbeiten! Das bisschen, das ich höre, klingt jedenfalls interessant. Hier kann ich verstehen, wenn man das als eintönig empfindet, da es mir jedenfalls so geht. Ein bisschen weniger Zaghaftigkeit hätte dem Sänger gut gestanden.
    Punkte: 3 von 5
  • Emerald Park – For Tomorrow (von Dr. Borstel)
    Aha, der gute Doktor und ich könnten Freunde werden, wenn der Song hält, was der Anfang verspricht. Huch, mit siebeneinhalb Minuten hätte ich aber nicht gerechnet – die sollen mal endlich aus dem Knick kommen. Wenn das auf die Hälfte komprimiert worden wäre, wäre es optimal gewesen.
    Punkte: 3,5 von 5
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 ...157 158 159 » »

Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

Auf dem Laufenden bleiben…

... mit den Inhalten dieses Blogs:

RSS-FeedBeitragsfeed abonnieren

Kommentarfeed abonnieren

(kostet nix und ist ohne Werbung)


Blog-Beiträge jeden Morgen per E-Mail?

Für Dich sind die Begriffe Abonnieren, Feed, RSS und das orangefarbene Symbol unbekannt?
Hier gibt es eine Erklärung dazu [extern]

... mit Inhalten in den Weiten des Web 2.0:
socialmedia Last.fm Twitter flickr Delicious Google Reader
... mit Terminen hier und anderswo:
» Aktuelle Runde im Projekt Hörsturz endet in 1 Tag, 18 hours, 58 minutes
» Towel Day in 9 months, 25 days, 19 hours, 58 minutes

Neueste Kommentare

Monatsarchiv



69 Abfragen (44 gecacht) in 0.965 Sekunden. Verwendeter Speicher: 34,8MB